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Es fehlt an konkreten Aussagen der Politiker

Leserbrief

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Horst Hartig aus Freital schreibt zum Artikel in der SZ vom 5.Dezember „Wöller und Dombois wollen auf die Liste“:

Dieser Artikel über Möglichkeiten der freien demokratischen Wahlen liest sich für mich wie ein „modernisiertes Weihnachtsmärchen“ von Erich und Egon. Für Glaubwürdigkeit wäre es insgesamt sehr positiv gewesen, wenn der Staatsminister Wöller ergänzend zu seiner Rede vom 4.November (SZ am 5.November) ausgeführt hätte, wofür er sich in den nächsten Jahren als Landtagsabgeordneter stark machen will.

Auch die Landtags-Vizepräsidentin des Sächsischen Landtages Andrea Dombois hätte einmal eine konkrete Aussage zum wirksamen, harten, ehrlichen Tagesgeschäft treffen sollen. Bisher fehlt absolut die sachliche Auswertung der Landkreiswahlen vom 8.Juni mit den katastrophalen Ergebnissen 50,7Prozent. Nichtwähler treffen trotzdem hart die stärkste Partei. „Die gewissen Versäumnisse sind allen lange bekannt“ (SZ Dipps vom 12. November 2007). Auf der Grundlage eines persönlichen Antwortbriefes des alten und neuen Landrates Geisler habe ich geschlussfolgert, dass der neue Großkreis eine moralische, ethische und religiöse Wertegmeinschaft ist, wo Verantwortliche und Bürger die äußerst komplizierten Aufgabenstellungen gemeinsam lösen sollten. Meine Bereitschaft zur Mitarbeit habe ich am 17.Oktober bestätigt, aber bisher noch keine Aufgabe erhalten. Wahlkampf nach dem Prinzip „Angsthasenfußball“ wie bei Dynamo Dresden wird wenig Erfolg haben. Unsere enorm krisengeschüttelte Gesellschaft erfordert parteiübergreifenden Wahlkampf, der jetzige Ministerpräsident will der Ministerpräsident aller Sachsen sein und sollte von allen Sachsen wirksam unterstützt werden.