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Es fehlt an guter Beratung

über Zwangsräumungen von Wohnungen

Christian Eißner

zahlungsaufforderungen, Mahnungen, die Drohung mit dem Gerichtsvollzieher: Um das über Monate auszuhalten, braucht man entweder eine gehörige Portion Gleichgültigkeit – oder man ist zu verzweifelt, um zu reagieren.

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Während die Mieten hier im Landkreis im Gegensatz zu Dresden in den vergangenen Jahren nur moderat gestiegen sind, gehen vor allem die Betriebskosten rasant nach oben. Alles in allem kann die Einkommensentwicklung mit diesem Trend schon lange nicht mehr mithalten. Das bringt vor allem Geringverdiener und alleinstehende Rentner in finanzielle Schwierigkeiten. Sie müssen an allem anderen sparen, um Miete, Heizung und Strom bezahlen zu können.

Professionelle Großvermieter wie die Wohnungsgesellschaften und -genossenschaften in der Region setzen kaum jemanden kaltherzig vor die Tür, wenn es eine andere Möglichkeit gibt. Sie sind daran interessiert, mit Mietern, die knapp bei Kasse sind, eine Lösung zu finden.

Aktiv werden müssen aber erst einmal die Betroffenen selbst. Sie müssen sich kümmern: mit dem Vermieter reden, Wohngeld beantragen, vielleicht den Umzug in eine kleinere Wohnung ins Auge fassen. All das braucht Vertrauen und gute Beratung – und gerade hieran mangelt es noch viel zu oft.