merken
PLUS

Es ist doch nur eine Brücke

über das lange Warten auf den Ersatzneubau

Regine Schlesinger

Der Ausbau der B170 auf einer Strecke von rund 2,3 Kilometern Länge, die von Ulberndorf bis hinein nach Dippoldiswalde reichte, begann im Frühjahr 2009. Fertig waren die Straßenbauer im Oktober 2011. Bauzeit zweieinhalb Jahre, Kosten rund fünf Millionen Euro. Die Fußgängerbrücke als Ersatz für die im Zuge der Bauarbeiten abgerissene Steinbruchbrücke dürfte nur einen Bruchteil dieser Summe kosten. Doch allein die Wartezeit auf den Baubeginn dauert jetzt schon so lange wie die ganze Bauzeit auf der B 170. Das steht in keinem Verhältnis und ist eigentlich auch niemandem mehr zu vermitteln. Ebenso wenig wie die Begründung, dass es im Landesamt für Straßenbau und Verkehr an Personal fehlt, um den Brückenbau zu planen. Sicher sind 2013 wieder viele Hochwasserschäden hinzugekommen, deren Beseitigung Kräfte bindet. Aber warum ist nicht schon 2011 oder 2012 etwas in Richtung Brückenbau passiert? Und ob eine längere Beobachtung der vermeintlichen Brutstätte des Eisvogels neue Erkenntnisse zum Brückenstandort bringt, bleibt abzuwarten. Im Moment sieht es eher nach Verzögerungstaktik aus. Es geht einfach nichts voran. „Eisvogel verhindert Brückenbau“, hieß 2012 eine Überschrift in der SZ. Heute hätte sie wieder so lauten können. Wenn das so weitergeht, ist sie in zwei Jahren noch immer aktuell.

Klinik Bavaria Kreischa
PERSPEKTIVEN SCHAFFEN – TEAMGEIST (ER-)LEBEN
PERSPEKTIVEN SCHAFFEN – TEAMGEIST (ER-)LEBEN

Wir sind die KLINIK BAVARIA Kreischa - eine der führenden medizinischen Rehabilitationseinrichtungen in Ostdeutschland.