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Es klemmt beim Aufbau des Prießnitzdamms

Glashütte. Die Vergabe der Bauarbeiten wurde angefochten. Die Arbeiten haben deswegen noch nicht begonnen.

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Von Franz Herz

Die Bauanlaufberatung sollte schon vor zwei Wochen sein. Aber es kam ganz anders. Der Wiederaufbau des Hochwasserschutzdammes an der Prießnitz oberhalb von Glashütte verzögert sich, informierte Britta Andreas, Sprecherin der Landestalsperrenverwaltung in Pirna (LTV). Derzeit gibt es keinen festen Termin für den Baubeginn.

Es klemmt bei der Vergabe der Bauarbeiten. „Da kamen Einsprüche gegen die Entscheidung. Die werden nun geprüft“, sagte Ralph Flemmig, der bei der LTV das Bauvorhaben betreut. Die Ausschreibung lief seit Mitte März. „Wir wissen von dem Fortgang der Ausschreibung nichts“, sagte Mario Wolf, Bauamtsleiter der Stadt Glashütte. Die Stadt hatte den Damm in ihrer Verantwortung bis zur Flut 2002, jetzt hat ihn wieder die LTV in ihre Hoheit übernommen.

Der Wiederaufbau des Dammes ist in zwei Stufen vorgesehen. Die erste soll jetzt beginnen. Hier erhält das Bauwerk seine alte Form, wird allerdings besser abgedichtet, so dass er bei der nächsten Flut nicht mehr aufweichen kann, wie es 2002 geschehen ist. Danach soll der Damm auf die doppelte Höhe ausgebaut werden. Wann das allerdings verwirklicht wird, ist derzeit noch völlig offen. Vor allem ist dazu ein langwieriges Planungsverfahren erforderlich.