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Es sprudelt in Großenhain

Die Großenhainer haben ihren Dianabrunnen wieder. Der Kostenschock ist ausgeblieben.

Der Dianabrunnen hat seine Hirsche wieder. Anfang Juli brachten Christof Bach und Max Witschel von der Firma Witschel und Lukas Fleer von der Firma Griesche die Hirsche des Dianabrunnens wieder an ihren Platz.
Der Dianabrunnen hat seine Hirsche wieder. Anfang Juli brachten Christof Bach und Max Witschel von der Firma Witschel und Lukas Fleer von der Firma Griesche die Hirsche des Dianabrunnens wieder an ihren Platz. ©  Anne Hübschmann

Großenhain. Der Dianabrunnen ist wieder dicht. Das hofft jedenfalls das Rathaus. Lange Zeit waren die Experten etwas ratlos. Die Annahme war, dass die Leitungen direkt unter dem Brunnenkörper defekt sind. 

Das wäre eine Katastrophe gewesen – für die Stadtkasse. Denn die Firmen hätten den gesamten Brunnen abbauen müssen, Diana inklusive. Gekostet hätte das nach Schätzungen des Büros Preibisch 314.000 Euro. 

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Der Stadt blieb also nichts übrig, als die Summe im Stadthaushalt einzuplanen und andere Baumaßnehmen dafür möglicherweise nach hinten zu schieben. Über das sächsische Denkmalschutzprogramm wurden zumindest 80 Prozent Förderung in Aussicht gestellt. Doch weil der Denkmalschutz den Abbau des Brunnens kritisch sah, weil die Behörde nicht wieder gutzumachende Schäden befürchtete, dachte man sich gemeinsam andere Lösungen aus. 

So wurden die alten maroden Bleileitungen durch Kunststoffleitungen ausgekleidet, der Stein saniert, das Brunnenbecken abgedichtet und die Pumpentechnik erneuert. Durch den weitaus geringeren Umfang der Sanierungsarbeiten kostet das Ganze nun lediglich rund 60.000 Euro.

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