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Feuilleton

Moskauer Kaderakte

Eugen Ruge forscht dem Leben seiner kommunistischen Großmutter nach.

Das Hotel Metropol, Schauplatz von Ruges Roman,  gehört heute zu den nobelsten in Moskau.
Das Hotel Metropol, Schauplatz von Ruges Roman, gehört heute zu den nobelsten in Moskau. © Wikipedia

Die Geschichte beginnt mit einem Schreibmaschinenblatt. Dort notiert eine Hilde Tal am 23. August 1936, dass „der Genosse Jean Germain und die Genossin Lotte Germain bei dem trotzkistischen Banditen Emel verkehrten“. Belastbare Fakten über den Inhalt dieser Kontakte enthält die 17-zeilige Mitteilung nicht. Sie ist eine Denunziation und hätte leicht das Todesurteil für die beiden Deutschen bedeuten können, für Eugen Ruges Großmutter Charlotte und seinen Stiefgroßvater Wilhelm.

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