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Exklusiver Einblick

Seit 2016 wird in Arnsdorf an einem Zentrum für seelische Gesundheit gebaut. Die SZ durfte einen ersten Blick in den Krankenhaus-Neubau wagen.

© Thorsten Eckert

Von Nadine Steinmann

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Arnsdorf. Wohl kaum jemand kann sich vorstellen, wie viel bei dem Krankenhaus-Neubau an der Stolpener Straße in Arnsdorf berücksichtigt werden muss. Vor allem, weil es sich um eine psychiatrische Einrichtung für Erwachsene handelt. Da haben die Bauherren und der Architekt nicht nur auf Fenster- und Geländerhöhen, oder automatisch verschließbare Türen geachtet, sondern auch auf die farbliche Gestaltung der Wände. „Wir werden nur dezente Farbtupfer verwenden“, erklärt der Verwaltungsdirektor des Arnsdorfer Krankenhauses, Matthias Grimm. „Denn manche Farben können auf die Patienten einen erdrückenden Eindruck machen“, fügt Lutz-Peter Petzold, technischer Leiter der Gesundheitseinrichtung hinzu. Seit der Grundsteinlegung im März 2016 hat er den stetig wachsenden Neubau genau im Blick.

Blick in den Neubau

Der Neubau ist ein Teil des künftigen Zentrums für seelische Gesundheit, das in den kommenden Jahren auf dem Gelände des Sächsischen Krankenhauses entstehen soll. Sobald dieser fertiggestellt ist, wird das benachbarte Gebäude, das die Nummer B 3 trägt, umfassend saniert. Beide Häuser zusammen bilden dann eine Einheit.

Doch bis das Zentrum für seelische Gesundheit komplett fertig ist, werden noch einige Jahre vergehen. Ein beachtlicher baulicher Fortschritt ist bei dem Neubau aber bereits zu erkennen – vor allem in den beiden Obergeschossen. Hier werden künftig in den jeweiligen Flügeln vier Stationen mit jeweils rund 20 Patienten-Betten zu finden sein. Die Speiseräume sowie die Ein- und Zweibettzimmer sind nahezu fertig. Es fehlt nur noch die Einrichtung. „Wir haben darauf geachtet, dass die Zimmer der Patienten alle nach außen ausgerichtet sind, sodass die Bewohner einen Blick ins Grüne haben“, erklärt Lutz-Peter Petzold. Die Funktionsräume, wie Pausenräume oder Besprechungsräume sind demnach alle nach innen ausgerichtet. Für das weitere Wohlbefinden hat das Krankenhaus das komplette Gebäude sehr freundlich und lichtdurchflutet gestaltet. Zwei Innenhöfe laden zudem zum Verweilen ein. Hier können die Patienten entweder allein die Sonne genießen oder es sich mit ihrem Besuch gemütlich machen.

Neben den Innenhöfen sind im Erdgeschoss noch die Notaufnahme und die Akut-Station zu finden. Sie liegen links und rechts von der großzügigen Eingangshalle, die künftig ein Hingucker sein soll. Momentan ist der Bereich aber noch eine riesige Baustelle – ebenso wie die Kellerräume, die dem Krankenhaus Schwierigkeiten bereiten. „Der Neubau ist am Hang gelegen. Deshalb haben wir enorme Probleme mit dem Fundament. Momentan hängt die Fertigstellung des Neubaus am Keller und wann wir es schaffen, die Räume trocken zu halten“, erklärt Lutz-Peter Petzold. Die geplante Eröffnung im Mai dieses Jahres ist also nicht haltbar und verschiebt sich um zwölf Monate.

Doch glücklicherweise sitzt dem Krankenhaus die Zeit nicht im Nacken. Denn alle Stationen, die im Neubau künftig vertreten sein sollen, haben in anderen Häusern momentan ihr Zuhause. „Alle Mitarbeiter und Patienten ziehen um, sobald der Neubau fertig ist“, erklärt Verwaltungsdirektor Matthias Grimm. Also besteht kein Grund zur Hektik und Sorge.