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Experten bringen „Görlitzer See“ ins Gespräch

Katrin Bartsch, Chefin der Lands-kron-Brauerei in Görlitz und des Görlitzer Tourismusvereins, würde eine Umbenennung des Berzdorfer Sees in Görlitzer See unterstützen. „Aus Marketing-Sicht wäre der Name Görlitzer See toll“, sagte Bartsch.

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Katrin Bartsch, Chefin der Lands-kron-Brauerei in Görlitz und des Görlitzer Tourismusvereins, würde eine Umbenennung des Berzdorfer Sees in Görlitzer See unterstützen. „Aus Marketing-Sicht wäre der Name Görlitzer See toll“, sagte Bartsch. „Görlitz und Görlitzer See, das ergibt überregional ein Bild.“ Mit Berzdorfer See könnten die Menschen, die nicht hier leben, ohnehin meist nichts anfangen. Nachdem es in der Namensdiskussion lange ruhig gewesen war, war das Thema in der Juni-Sitzung des Planungsverbandes Berzdorfer See wieder aufgekommen. Damals hatte WBG-Chef Arne Myckert „Görlitzer See“ als Namen favorisiert.

Bereits vor zehn Jahren stand die Frage nach der Namensgebung für den entstehenden See in der Diskussion und erregte die Gemüter. Unter anderem prägten Görlitzer Stadträte damals den Begriff „Görlitzer Meer“. Letztlich sollte es aber – auch und vor allem in Absprache mit den anderen Anrainergemeinden und in Erinnerung an den abgebaggerten Ort Berzdorf – beim Namen Berzdorfer See bleiben. Dafür machte sich insbesondere auch der Verein Oberlausitzer Bergleute stark. (SZ/dan/sue)