SZ +
Merken

Experten erklären Becken-Reparatur

Zu den anstehenden Bauarbeiten am Rennersdorfer Rückhaltebecken steht der Betriebsleiter der Landestalsperrenverwaltung Spree/Neiße, Sebastian Fritze, im Schönau-Berzdorfer Gemeinderat am Dienstag Rede und Antwort.

Teilen
Folgen

Zu den anstehenden Bauarbeiten am Rennersdorfer Rückhaltebecken steht der Betriebsleiter der Landestalsperrenverwaltung Spree/Neiße, Sebastian Fritze, im Schönau-Berzdorfer Gemeinderat am Dienstag Rede und Antwort. Wie Bürgermeister Christian Hänel (parteilos) mitteilte, habe Fritze die Einladung in die öffentliche Ratssitzung angenommen. Seit Bauende 2010 ist das Rückhaltebecken noch nicht in Betrieb genommen worden, weil es undichte Stellen im Untergrund gibt. Dieses Problem muss erst behoben werden, da sonst im Extremfall ein Dammbruch droht. Wie die Landestalsperrenverwaltung vor Kurzem erklärte, werde man in diesem Herbst mit den Reparaturarbeiten beginnen.

Da in den vergangenen Monaten auch wegen der Hochwasserereignisse immer wieder Unmut in den umliegenden Gemeinden über das noch immer nicht funktionstüchtige Rückhaltebecken aufgekommen war, hatte Hänel um einen klärenden Besuch gebeten. Da nun die LTV das Reparaturvorhaben so weit vorangetrieben hat, dass konkretere Aussagen möglich sind, folge man der Einladung. Nach dem Vortrag der LTV seien auch Bürgeranfragen zugelassen, betonte der Bürgermeister.

In der öffentlichen Gemeinderatssitzung, die um 19.30 Uhr im Vereinshaus in Schönau-Berzdorf beginnt, stehen neben diesem Thema aber auch der Investitionsplan der Gemeinde, die Baumaßnahmen dieses Jahres, weitere Planungen am Berzdorfer See und die 750-Jahr-Feier im nächsten Jahr auf der Tagesordnung. (SZ/abl)