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Explosion: Ursache noch unklar

Nünchritz. Die Ursache des Explosionsunglücks auf dem Gelände der Wacker-Chemie GmbH in Nünchritz vom vergangenen Freitag ist noch nicht bekannt. „Es wird weiter untersucht“, sagte gestern Werkleiter Gerd Kunkel.

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Nünchritz. Die Ursache des Explosionsunglücks auf dem Gelände der Wacker-Chemie GmbH in Nünchritz vom vergangenen Freitag ist noch nicht bekannt. „Es wird weiter untersucht“, sagte gestern Werkleiter Gerd Kunkel.

Mit Ergebnissen wird bis Ende August gerechnet. Bis dahin soll auch der angerichtete Gesamtschaden ermittelt werden. Bis dato wird die Verlustsumme auf über eine Million Euro geschätzt.

Christof Bachmair aus der Unternehmenszentrale München sagte, alles sei noch offen. „Wir wollen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht spekulieren. Erst, wenn das Geschehen im ganzen Ausmaß aufgeklärt ist, werden wir die nötigen weiteren Schritte einleiten.“ Die Zusammenarbeit mit den Behörden, auch mit den Sachverständigen, sei „sehr intensiv“.

Inzwischen geht es dem verletzten Arbeiter wieder besser. Im Krankenhaus wurde lediglich eine Prellung am Bein festgestellt. Die zwei weiteren Mitarbeiter, die nach der Explosion vorsorglich im Krankenhaus untersucht worden waren, sind nach Aussagen des Unternehmens gesund und arbeiten bereits wieder.

Die Explosion vom vergangenen Freitag hatte die neue Monomeranlage, die in dieser Woche eingeweiht werden sollte, teilweise zerstört und auch noch Gebäude in der Umgebung beschädigt. Außer der beschädigten Anlage würde im Werk weiter voll produziert, hieß es bei Wacker. (SZ/wdl)