merken
PLUS

Explosionen in Schlosspark

Riesaer Pioniere haben vor 100 Jahren im Park Stauchitz das Sprengen geübt – an dicken Eichenstubben.

Nachgeblättert in Chroniken und alten Zeitungen: In der Rubrik „Heimatgeschichte“ werfen wir einen Blick zurück auf Menschen und Ereignisse, die die Region vor zehn, 50 und 100 Jahren bewegten.

Vor 100 Jahren

In Stauchitz werden von einer Abteilung Riesaer Pioniere Sprengungen von Baum-stümpfen von den im hiesigen Schlosspark gefällten Eichen vorgenommen. Die Sprengungen verlaufen unter großer Detonation ganz vorschriftsmäßig; Holzstücke fliegen hoch in die Luft. Die Stöcke, welche wohl 150 bis 200 Jahre alt sind, haben einen Durchmesser von anderthalb bis zwei Metern. Die Stämme werden zu großen starken Pfosten geschnitten.

Familie
Vater, Mutter und Kinder
Vater, Mutter und Kinder

sind eine wunderbare Kombination. Sie kann viel Spaß machen, aber auch Arbeit und Ärger. Tipps, Tricks und Themen zu allem, was mit Familie und Erziehung zu tun hat, gibts in einer besonderen Themenwelt von sächsische.de.

In der Stadtverordnetenversammlung in Döbeln werden mehrere wichtige Angelegenheiten erledigt. Im Sitzungssaal sind die neuen Baupläne für das Bürgerheim und die Modelle für den Aufschluss des Baugeländes an der Hainichener Straße zur Ansicht gebracht. Das Stadtverordnetenkollegium bewilligt nach abermaliger ausführlicher Aussprache über den Bauplatz 1 146 792 Mark zum Bau eines Bürgerheimes am Staupitzberg.

Vor 50 Jahren

Im Betrieb mit staatlicher Beteiligung Weniger & Dörner, der Stühle aller Art herstellt, werden die Aufstellung einer Dreiseiten-Hobelmaschine und die Beschaffung von Nagelpistolen zu einer bedeutsamen Einsparung von Arbeitszeit und Nägeln führen. Die Arbeitsproduktivität wird dadurch um acht Prozent gesteigert, die Selbstkosten sinken um drei Prozent.

Vor 10 Jahren

Bürgermeister Axel Buschmann übergibt das neue „CityCleanCar“ – das Stadtreinigungs-Fahrzeug – an den Bauhof. Der kleine Transporter wird von einem Elektromotor angetrieben. Das Besondere: Die Stadt hat den Saubermann komplett von Sponsoren bezahlt bekommen, das Fahrzeug ist eine rollende Werbetafel.

Die Döbelner Süßwarenmanufaktur meldet Insolvenz an. Die 50 Mitarbeiter des Unternehmens bangen um ihre Jobs. Der geschäftsführende Gesellschafter Wolfgang Elze will die Hoffnung auf die Rettung des Unternehmens allerdings nicht aufgeben. Das Katastrophenjahr 2002 sei ein Grund für die Schieflage. Quelle: Stadtarchiv/DA