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Fährverkehr und Schifffahrt sind komplett eingestellt

Nur der Güterhafen Riesa kann derzeit angesteuert werden – wie lange noch, ist unklar.

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Von Sandro Rahrisch

Der Fährverkehr auf der oberen Elbe ist zum Erliegen gekommen. Noch sei nicht absehbar, wann die Verbindungen Coswig-Gauernitz, Radebeul-Coswig-Meißen, Zehren-Kleinzadel sowie Niederlommatzsch-Seußlitz wieder aufgenommen werden können, sagte Rolf Baum, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM). Einschränkungen im elbnahen Busverkehr gebe es keine.

Die Sächsische Dampfschifffahrt hat ihren Betrieb komplett eingestellt. „Sinkt der Dresdner Pegel nicht unter die Marke von fünf Metern, verbleiben alle Schiffe am Anleger“, sagte Geschäftsführerin Kerstin Träger. Bis auf eine Ausnahme liegen alle historischen Dampfer in der Landeshauptstadt. Die „Kurort Rathen“ hat in Pirna angedockt. Demontiert werden müssen die Anleger nicht, sagte Kerstin Träger. Sie würden einem mittleren Hochwasser standhalten.

Frachtschiffe sitzen derzeit im Dresdner Güterhafen fest, sagte Mandy Seeliger von den Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe. Bis Riesa geht nichts mehr.

Der Zugverkehr auf der S-Bahn-Linie zwischen Schöna und Meißen läuft wieder im 30-Minuten-Takt. Es sei jedoch wegen Tempobegrenzungen im vom Hochwasser der Kirnitzsch betroffenen Bad Schandau mit Fahrplanabweichungen zu rechnen, teilte der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) gestern mit.