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Fällt heute eine Entscheidung zum See?

In der Dresdner Landesdirektion wird am Mittwoch über die Größe der künftigen Naturschutzzonen am Berzi verhandelt. Deinege plädiert für einen Kompromiss.

Görlitzer und Gäste genießen den Sommer in Görlitz und am Berzdorfer See, wo dieser Segler seine Runde dreht.
Görlitzer und Gäste genießen den Sommer in Görlitz und am Berzdorfer See, wo dieser Segler seine Runde dreht. © SZ-Archiv / Nikolai Schmidt

In der Dresdner Landesdirektion wird am Mittwoch erneut über die Größe der künftigen Naturschutzzonen am Berzdorfer See verhandelt. Wie der Görlitzer Oberbürgermeister Siegfried Deinege sagt, wolle er noch in seiner Amtszeit eine Verständigung über die künftigen Zonen herbeiführen. Das heißt bis Ende Juli. Dabei plädiert er für einen Kompromiss, der sowohl den Naturschutz als auch den Tourismus im Blick hat und sich an den Bedingungen für den Segelsport der zurückliegenden Jahre orientiert.

Die Naturschutzzonen seien so ausgelegt gewesen, dass die Tierbestände nicht gefährdet worden seien. Auch die Interessen der Menschen müssten berücksichtigt werden, schließlich sei der See ein Wirtschaftsfaktor für die Stadt. „Es kann ja nicht sein, dass ich zum Landtagspräsidenten gehen muss, um mich auf die rote Liste setzen zu lassen“, formulierte Deinege überspitzt. Seines Erachtens liegt der Schlüssel für die Lösung bei der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises, der Freistaat sei nicht das Problem. 

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