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Vom Freizeit- zum Alltagsfahrzeug

Jens Hoyer über Stellplätze für Fahrräder in Döbeln.

SZ-Redakteur Jens Hoyer kommentiert die aktuelle Situation von Fahrrad-Parkplätzen im Stadtzentrum sowie am Hauptbahnhof in Döbeln.
SZ-Redakteur Jens Hoyer kommentiert die aktuelle Situation von Fahrrad-Parkplätzen im Stadtzentrum sowie am Hauptbahnhof in Döbeln. © Norbert Millauer

Die Leute steigen aufs Rad. Und das hat mit dem E-Bike zu tun, das heute ganz selbstverständlich ins Stadtbild gehört. 

Es hat Leute aufs Fahrrad gebracht, die früher wahrscheinlich nicht mal im Traum daran gedacht hätten, sich abzustrampeln. Aber der Elektromotor nimmt auch Bergen den Schrecken.

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Rauf auf den Sattel
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Vom Anschaffen eines Fahrrads bis zur Entscheidung, es nicht nur als Freizeit, sondern Alltagsfahrzeug zu nutzen, ist es nur ein kleiner Schritt. Dazu gehört, dass es Abstellanlagen gibt, an denen das teure Stück ordentlich an-, oder noch besser, eingeschlossen werden kann. 

"Fahrrad und Nahverkehr, das passt zusammen"

Deshalb gehören an den Döbelner Hauptbahnhof unbedingt Radboxen oder ein abgeschlossener Stellplatz. Man darf dabei nicht auf den heute vorhandenen Bedarf schielen. Man muss den Leuten ein Angebot machen, damit sich dieser Bedarf entwickelt.

Ich verstehe die Pendler, die nicht den ganzen Tag ihr Rad am Hauptbahnhof in Döbeln stehen lassen wollen, wo es jeder befingern kann. Dabei wäre es bestechend, wenn die Pendler nicht mit dem Auto, sondern dem Rad zum Bahnhof kämen. 

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Fahrrad und öffentlicher Nahverkehr, das passt einfach zusammen. Die Bedeutung der Bahn für Döbeln wird zunehmen. Schließlich ist es erklärter politischer Wille, die Verbindung nach Dresden wiederzubeleben. Dann wird es interessant.

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