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Sebnitz

Fahrradclub begrüßt Radwegplan

Nach zähem Ringen und etlichen Protesten ist jetzt doch von einem Radweg bei Stürza die Rede. Vorerst aber nur als Plan.

© Symbolfoto: dpa

Vor wenigen Tagen kündigte das Sächsische Wirtschaftsministerium an, entlang der ehemaligen Rennstrecke an der Staatsstraße S 161 zwischen Stürza und Heeselicht nun doch einen Radweg zu planen. Das kommt bei den Befürwortern gut an.

Konrad Krause zum Beispiel, Geschäftsführer des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Sachsen, freut sich über den Umschwung des Ministeriums: „Es ist schön, dass das Staatsministerium das zuständige Landesamt beauftragt hat, die Fehler in den Planungen zu korrigieren.“

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Die Breite der Staatsstraße 161 soll verringert werden, so wie es vor zwei Jahren bereits auf der benachbarten S 163 realisiert wurde. Für den geplanten Umbau der S 161 wurde jedoch bisher kein straßenbegleitender Radweg geplant. Seit zwei Jahren protestiert eine Bürgerinitiative für einen straßenbegleitenden Radweg an den Staatsstraßen 161 und 163.

„Das Engagement von Bürgerinitiativen kann offensichtlich Wirkung entfalten“, sagt Krause. Die Bürgerinitiative Radweg ,,Alte Rennstrecke S163/S161“ mit Konrad Weber, Helmar Nestroy und Helmut Deckert sieht sich auf dem richtigen weg und begrüßt die neuen Pläne. „Diese Entscheidung wäre 2017 beim Rück- und Umbau der S163 ebenso möglich gewesen“, sagt Weber. Der Bürgerinitiative sei es nun wichtig, dass die Planung des Radweges nördlich der S161 abgeschlossen ist, bevor mit dem Bauvorhaben an den Kreuzungsbereichen Stürza und Heeselicht begonnen wird. Den Umbau an diesen gefährlichen Knotenpunkten würden sie ausdrücklich unterstützen. Für sie sei es aber wichtig, dass in der durch den Landkreis zu erstellenden Radverkehrskonzeption eine Anbindung des Fahrradweges aus Stolpen in Richtung Hohburkersdorf erfolgt. Dafür würde sich die alte Ortsverbindungsstraße Heeselicht/Hohburkersdorf als Radweg anbieten, und dieser könnte dann weiter neben der S163 in Richtung Elbtal verlaufen. Soweit der Vorschlag der Bürgerinitiative.

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