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Falschgeld im Rödertal

Jetzt hat auch Radebergs Polizei einen Falschgeld-Fall zu klären. Wie Ulrich Knöpfle, Chef des Radeberger Polizei-Reviers, gegenüber SZ erklärt, habe in der vorigen Woche ein bisher unbekannter Mann an einem Imbiss in Großröhrsdorf mit einem falschen Fünf-Euro-Schein bezahlt.

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Jetzt hat auch Radebergs Polizei einen Falschgeld-Fall zu klären. Wie Ulrich Knöpfle, Chef des Radeberger Polizei-Reviers, gegenüber SZ erklärt, habe in der vorigen Woche ein bisher unbekannter Mann an einem Imbiss in Großröhrsdorf mit einem falschen Fünf-Euro-Schein bezahlt. „Leider ist dort erst zu spät bemerkt worden, dass es sich um Falschgeld handelt, da war der Mann schon wieder weg“, so der Polizei-Chef. Am Freitagnachmittag, gegen 14 Uhr, habe der Mann am Imbiss mit dem Geld bezahlt und war dann gegangen.

Dabei, auch das stellt Ulrich Knöpfle klar, muss der Unbekannte nicht in jedem Fall wissentlich mit Falschgeld bezahlt haben. „Er kann den Schein natürlich auch bekommen haben, ohne selbst zu bemerken, dass es sich dabei um Falschgeld handelt“, sagt Radebergs Polizei-Chef. Dass im Rödertal Falschgeld auftaucht ist dabei eher eine Seltenheit, heißt es aus der Polizeidirektion. Auch seien die meisten Gaststätten oder Geschäfte längst mit Geräten ausgestattet, die Falschgeld identifizieren können. Die Silberstreifen, die sich durch die Euro-Scheine ziehen, spiegeln sich im ultravioletten Licht dieser Geräte, so dass gefälschte Scheine, die keine echten Fäden aufweisen, auf diese Weise sehr schnell herausgefiltert werden können.