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Umzug braucht Verständnis

Das Spektakel sorgt nicht nur für Freude, sondern auch für Frust. Der lässt sich leicht reduzieren, findet SZ-Autorin Katja Schäfer

© Archivfoto: SZ/Uwe Soeder

Beim Faschingsumzug herrscht in Schirgiswalde Ausnahmezustand. 10 000 Leute drängen sich in der Stadt. Straßen sind gesperrt. Es ist laut. Besonders schwer haben es die Anwohner der Strecke. Konfetti, Bonbons, leere Flaschen… landen vor ihren Häusern. Das Aufräumen ist mühsam und sorgt bei man einem für Frust.

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Lösen lässt sich das Problem nicht. Aber entschärfen. Mit Verständnis auf beiden Seiten. Umzugsteilnehmer und -gäste sollten ihren Abfall im nächsten Mülleimer entsorgen, Luftschlangen und ähnliches nicht absichtlich auf Privatgrundstücke werfen. Und wer an der Strecke lebt, kann sich vielleicht damit trösten, dass das Spektakel nur einmal im Jahr stattfindet und er dann einen Logenplatz hat. Das macht das Aufräumen nicht leichter, aber weniger ärgerlich.

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