merken
PLUS

Fast 60 000 Autofahrer in einem Jahr zur Kasse gebeten

Geblitzt wird im Landkreis mobil und stationär – ärgerlich für Autofahrer, gut für die Kasse.

Der Landkreis Bautzen erzielte mit Verkehrsordnungswidrigkeiten 2012 Einnahmen von über 2,85 Millionen Euro. Für viel Umsatz sorgen dabei Geschwindigkeitsüberschreitungen. Mit sechs stationären und mobilen Blitzern wurden insgesamt 58 739 Autofahrer erwischt, die zu schnell unterwegs waren. Der „lukrativste“ unter den festen Blitzern ist der in Putzkau. 149 230 Euro nahm der Kreis allein damit ein. 2011 waren es hier 17 000 Euro weniger. Die Einnahmen aus der Geißmannsdorfer Anlage hingegen sinken. Aktuell liegen sie bei 47 100 Euro.

Viele geblitzte Autos bedeuten jedoch nicht unbedingt hohe Einnahmen: Mit dem mobilen Blitzen in Rammenau schreibe man beispielsweise eine schwarze Null – dreimal Blitzen pro Woche erhöht den Personalbedarf.

Familie und Kinder
Familienzeit auf sächsische.de
Familienzeit auf sächsische.de

Sie suchen eine Freizeitplanung oder Erziehungsrat? Wir unterstützen Sie mit Neuigkeiten sowie Tipps und Tricks Ihren Familienalltag zu versüßen.

Die Zahl der Verwarnungen sinken. Waren es 2011 noch 65 838, sind es im vergangenen Jahr 59 057. Ein leichter Abwärtstrend auch bei Bußgeldbescheiden; 11 691 in 2012, 11 808 in 2011. Enorm hingegen die Steigerung der Fahrverbote: Waren es 2008 noch 588, sind es 2012 schon 1122 gewesen. Wer rast, rast richtig. (cm)