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Freital

Fast alle Busse fallen wegen Streiks aus

In Freital fuhr am Mittwoch bis auf wenige Ausnahmen kaum eine Linie. Die Fahrgäste mussten auf Alternativen setzen.

Am Mittwoch wird gestreikt.
Am Mittwoch wird gestreikt. © Annett Heyse

Er gehe jetzt zum Bahnhof. „Vielleicht habe ich mit der S-Bahn mehr Glück“, sagt der Berufsschüler, der nach Dresden will, und verabschiedet sich. Ein letzter Blick auf die Anzeigetafel am Freitaler Busbahnhof lässt ihn hoffen: In 18 Minuten fährt eine S-Bahn zum Dresdner Hauptbahnhof. Hinter den verschiedenen Buslinien dagegen ist zu lesen: fällt aus. Denn wegen eines ganztägigen Streiks blieben die Busse des Regionalverkehrs Dresden am Mittwoch größtenteils im Depot.

Die Gewerkschaft Ver.di hatte zur Arbeitsniederlegung aufgerufen, um höhere Löhne durchzusetzen. Die Tarifverhandlungen laufen derzeit. Betroffen war fast das gesamte Verkehrsangebot des Regional- und Stadtverkehrs im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Das betraf auch einige Elbfähren.

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Die meisten Fahrgäste hatten sich auf den Streik eingestellt und stiegen auf andere Verkehrsmittel um. Am Busbahnhof in Freital-Deuben ging es am Mittwochmorgen entsprechend ruhig zu. Geschlossen blieb auch der Serviceschalter. Nur wenige Menschen versuchten, am Busbahnhof einen Bus zu erwischen. Immerhin: Die Linie C zwischen Hainsberg und Pesterwitz wurde in den Morgenstunden bedient.

Der Streik sollte bis in die Nachtstunden fortgesetzt werden. Wie der Regionalverkehr auf seiner Homepage informierte, sollten erst mit dem Betriebsbeginn ab 3.30 Uhr wieder alle Busse fahren. Beim Verkehrsunternehmen war am Mittwoch niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

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