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Fastentücherschau am Tag der Verliebten

In diesem Jahr lautet das Motto der Drei-Tücher-Fahrt „Glaube, Liebe, Hoffnung – Gedanken zum Valentinstag“.

Zittau. Bereits zum achten Male in Folge beginnt am Sonntag, dem 14. Februar, um 15 Uhr, vor dem Großen Zittauer Fastentuch die Drei-Tücher-Fahrt. 15.50 Uhr folgt die Meditation vor dem Kleinen Zittauer Fastentuch und 16.45 Uhr vor der Kopie des Turiner Grabtuches in der katholischen Marienkirche.

Aus gutem Grund findet diese Veranstaltung immer am ersten Sonntag der Fastenzeit statt. Die Organisatoren – der Verein Zittauer Fastentücher, die Städtischen Museen, die evangelisch-lutherische Kirchgemeinde und die katholische Pfarrei – möchten damit an die ursprüngliche Funktion der Fastentücher erinnern. Sie dienten dazu, das Fasten des Leibes durch das der Augen zu ergänzen. Sie verhüllten die Altarräume und verwehrten so den Gläubigen den Augenschein der heiligen Messe. Die biblischen Bilder auf den Tüchern dienten der Besinnung und inneren Einkehr.

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In diesem Jahr fällt der erste Sonntag der Fastenzeit mit dem Valentinstag zusammen. Deshalb lautet das Motto der Drei-Tücher-Fahrt „Glaube, Liebe, Hoffnung – Gedanken zum Valentinstag“. Mitglieder des Vereins Zittauer Fastentücher, der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde und der katholischen Pfarrei äußern dazu ihre persönlichen Ansichten. Kompositionen alter Meister und Improvisationen, gespielt von Felix Weickelt und der Instrumentalgruppe der katholischen Pfarrei unter Leitung von Bernhard Grellmann, schaffen Zeit zum Nachhall des gesprochenen Wortes.

Und weil Fasten mit dem Weg aus der Finsternis ins Licht verbunden ist, wird vor dem Großen Fastentuch eine Kerze angezündet. Sie wandert mit den Menschen zum Kleinen Tuch im Kulturhistorischen Museum Franziskanerkloster und schließlich zur Kopie des Turiner Grabtuches in der Katholischen Marienkirche. Dort wird das Licht bis Karfreitag für die Tugenden Glaube, Liebe und Hoffnung leuchten. (SZ)