SZ +
Merken

FDP nominiert zwei Bürgermeister für Kreistagswahl

Die Liberalen sehen sich im Aufwind und gehen mit neuen aber auch erfahrenen Kandidaten in die bevorstehende Wahl.

Von Gunnar Klehm
Teilen
Folgen
Stolpens Bürgermeister Uwe Steglich will für seine FDP wieder in den Kreistag einziehen.
Stolpens Bürgermeister Uwe Steglich will für seine FDP wieder in den Kreistag einziehen. © Foto: Marko Förster

Es gibt zwar noch keinen Grund, sich zurückzulehnen, zufrieden wirkt der FDP-Kreisvorsitzende Norbert Bläsner nach diesem Parteitag aber allemal. „Die 32 Kandidaten präsentieren einen breiten Querschnitt der Bevölkerung in unserem Landkreis und sind ein starkes Team für die bevorstehende Kreistagswahl“, sagt er. Zuvor hatte die Partei in dem vorgeschriebenen aufwendigen Verfahren Kandidaten für alle 13 Wahlkreise im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge aufgestellt.

Mit Uwe Steglich und Jens-Ole Timmermann befinden sich zwei Bürgermeister unter den Kandidaten. Stolpens Stadtchef, Uwe Steglich, ist das Zugpferd schlechthin für die FDP. In seinem Wahlkreis holte die Partei bei der letzten Kreistagswahl mehr als ein Drittel aller Stimmen. Steglich zog selbstverständlich in den Kreistag ein und ist dort Fraktionsvorsitzender. Zu dem sehr guten Ergebnis hatte auch Neustadts Alt-Bürgermeister Manfred Elsner beigetragen, der erneut zur Wahl antritt. Timmermann, Bürgermeister von Dürrröhrsdorf-Dittersbach, ist erstmalig für den Kreistag nominiert. Er tritt jedoch als Parteiloser auf FDP-Ticket an und will in die Fußstapfen seines Vorgängers Jochen Frank treten, der nicht mehr zur Wahl antritt.

Neben erfahrenen hat die FDP auch neue Kandidaten für die Kreistagswahl gewinnen können wie etwa Dirk Jahn in Dohna. Im Wahlkreis 6 (Sebnitz/Bad Schandau/Hohnstein) tritt die Partei mit einem reinen Frauenteam an.

„Wir haben gute Chancen, unser Ergebnis von 2014 zu verbessern“, erklärt Bläsner. Hauptthemen für die zukünftige Kreistagsarbeit seien an erster Stelle ein funktionierender Öffentlicher Personennahverkehr und die Instandsetzung des teilweise maroden Kreisstraßennetzes sowie von Schulen. „Im Bildungsbereich gilt es, alle bisherigen Berufsschulstandorte zu sichern und weiter zu qualifizieren. Außerdem muss die prekäre Finanzlage des Kreises dringend verbessert werden, ohne dabei die Kommunen durch eine Erhöhung der Kreisumlage die Luft zum Atmen zu nehmen“, ergänzt Uwe Steglich.

Gewählt wird am 26. Mai dieses Jahres. Dann werden zur Kommunalwahl auch Stadt- und Gemeinderäte neu bestimmt und es findet gleichzeitig die Europawahl statt. Zur Kreistagswahl 2014 holte die FDP 5,3 Prozent der Stimmen und damit vier Sitze in dem ehrenamtlichen Gremium.

Die FDP-Kanidaten:

Wahlkreis 1/Pirna: Marco Müller;      

WK 2/Pirna/Dohma: Ingo Clausnitzer, André Höhne

WK 3/Heidenau: Norbert Bläsner, Thomas Richter, Uwe Graupner;

WK 4 Dohna/Bad Gottleuba-Berggießhübel: Dirk Jahn;

WK 5/Königstein/Lohmen/Dürrröhrsdorf-Dittersbach: Jens-Ole Timmermann, Petra-Roswitha Wendt;

WK 6/Sebnitz/ Schandau/Hohnstein: Petra Ledig, Sabine Lehnung; 

 WK 7/Neustadt/Stolpen: Uwe Steglich, Manfred Elsner, Christian Kowalow; 

 WK 8/ Wilsdruff/Tharandt: Jens Albinus, Jürgen Menzer, Dietmar Häger, Annett Albinus-Liebe; 

WK 9/Freital: Isabell Klyscz, Jens-Uwe Lappe, Thomas Fleischer;

WK 10/Freital: Lothar Brandau, Cornelia Knauth, Thomas Klyscz;

WK 11/Bannewitz: Arno Schmidt, Marion Herrmann, Brigitte Mende, Falko Söhner;

WK 12/Dippoldiswalde: Peter Weinholtz, Christian Epperlein, Thomas Jahn; 

WK 13/Altenberg/Glashütte: Mirko Richter.

1 / 13

Sie wollen noch besser informiert sein? Schauen Sie doch mal auf www.sächsische.de/pirna und in unseren anderen Online-Ausgaben für Freital, Dippoldiswalde und Sebnitz vorbei.

Für Informationen zwischendurch aufs Handy können Sie sich unter www.szlink.de/whatsapp-regio anmelden.