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Feralpi erhält weitere Umwelt-Auszeichnung

Das Ökomanagement des Riesaer Stahlproduzenten wurde schon zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate zertifiziert.

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Von Eric Weser

Seit dem 7. November ist das Riesaer Unternehmen Feralpi Stahl Teilnehmer an der sogenannten Umweltallianz Sachsen. Die dazugehörige Urkunde erhielt der zwölftgrößte Stahlproduzent in Deutschland während der Sächsischen Umweltmanagementkonferenz von Landesumweltminister Frank Kupfer persönlich.

Die alle zwei Jahre stattfindende Konferenz ist Teil der Umweltallianz Sachsen. Dabei treffen sich Vertreter aus Verwaltungen mit Interessenverbänden und Unternehmen aus Industrie, Handwerk sowie Land- und Forstwirtschaft. Diskutiert werden vor allem die Möglichkeiten des betrieblichen Umweltschutzes. Der Umweltallianz Sachsen geht es darum, den Umweltschutz im Freistaat zu verbessern. Grundlagen sind insbesondere Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und Kooperation.

Bereits im September dieses Jahres war Feralpi Stahl für seine Bemühungen im Umweltschutz ausgezeichnet worden. Damals wurde der Stahlproduzent in das sogenannte EMAS-Register aufgenommen. Dabei es sich um ein in ganz Europa anerkanntes, freiwilliges Managementsystem. Ziel ist auch dabei der Umweltschutz. Durch EMAS verpflichtet sich Feralpi nicht nur, an entsprechenden Prüfungen teilzunehmen oder gesetzliche Normen für die Schadstoffabgabe einzuhalten. Diese freiwillige Selbstverpflichtung soll auch dazu beitragen, den Umweltschutz in Zukunft noch zu verbessern. In diese Prozesse sollen Mitarbeiter von Feralpi einbezogen werden. Feralpi ist eines von 34 sächsischen Unternehmen, die im europäischen EMAS-Register eingetragen sind. Dabei ist das Riesaer Unternehmen das einzige Stahlwerk. Und auch bundesweit sind die Stahlkocher aus der Elbestadt Vorreiter in Sachen Umweltschutz: Von insgesamt 1226 Unternehmen sind einschließlich Feralpi zwei Stahlwerke bei im EMAS-Register verzeichnet.

Derzeit beschäftigt das Unternehmen in Riesa rund 550 Mitarbeiter, die jährlich eine Million Tonnen Stahl produzieren. Diese werden dann zu verschiedenen Baustahlprodukten weiterverarbeitet und weitervertrieben. In den vergangenen Jahren hat das im Stadttteil Gröba ansässige Unternehmen kontinuierlich in den Ausbau der Umweltschutzmaßnahmen investiert.