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Fernbus-Stopp total verdreckt

Am Straßenrand liegt allerhand Müll verstreut. Doch die Stadt fühlt sich nicht zuständig.

Seit mehreren Wochen schon wird die Ersatzhaltestelle an der Hansastraße zwischen Porsche-Autohaus und Eisenbahnstraße als Fernbus-Stopp genutzt. Mehrmals täglich halten hier in Höhe des alten Leipziger Bahnhofs Reisebusse des Unternehmens MeinFernbus. Entsprechend schmutzig ist der Straßenrand. Bis zur Abzweigung Eisenbahnstraße hat sich jede Menge Unrat angesammelt, darunter Pappbecher, Plastetüten und Papierfetzen. Doch die Stadt fühlt sich nicht dafür zuständig. Der Anlieger – das Handelsunternehmen Globus – sei zur Reinigung verpflichtet, teilt Straßen- und Tiefbauamtschef Reinhard Koettnitz auf Nachfrage mit.

Generell ist er mit der Situation an der Hansastraße nicht zufrieden. „Die Haltestelle soll ausschließlich dem Schienenersatzverkehr der Dresdner Verkehrsbetriebe dienen“, sagt der Straßen- und Tiefbauamtschef. Die Erweiterung für den Fernlinienbusverkehr hält er ebenso wie die Straßenverkehrsbehörde für sehr bedenklich. Denn hier, hinter dem Neustädter Bahnhof, blockieren die Reisebusse beim Stopp stadteinwärts die Abbiegespur zur Eisenbahnstraße. Autofahrer werden deshalb gezwungen, stark zu bremsen oder auf die benachbarte Spur auszuweichen. Das ist gefährlich.

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Auch Radfahrer leiden zusehends unter der angespannten Situation. Das bestätigen die Schilderungen von Karsten Porth, der sich in einem Leserbrief an die Sächsische Zeitung gewandt hatte. Oftmals steigen aus den Fernbussen bis zu 20 Personen aus, schildert er seine Beobachtungen. Der Busfahrer stellt dabei das Gepäck auf den Rad- und Gehweg. „Man kommt nicht mehr mit dem Rad durch“, so Karsten Porth. Zudem würden viele Busreisende beim Aussteigen nicht darauf achten, ob Radfahrer oder Fußgänger vorbeikommen.

Dem Rathaus ist die angespannte Situation bekannt. „Deshalb sind wir derzeit bemüht, den Fahrgastwechsel der Fernbuslinien am Hauptbahnhof zu konzentrieren“, sagt Reinhard Koettnitz dazu. (kah)