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Fernbusse bereichern Görlitzer Reisewelt

Sebastian Beutler über die Aussicht auf einen Fernbus

Am Rande des Neujahrsempfangs der Wirtschaft musste sich der Görlitzer Wirtschaftsförderer Thomas Klatte einige Kritik anhören, warum die Stadt immer noch beim Fernbus abgehängt sei. Vier Wochen später überrascht er nun mit der Zusage eines Unternehmens, Görlitz in sein Netz aufzunehmen. Noch stehen die Details nicht fest: Wird es nur ein Zubringer? Oder startet in Görlitz künftig eine lange Route quer durch Europa? Davon wird ganz erheblich abhängen, wie sehr das Angebot wahrgenommen wird.

Aber einer Hochschulstadt Görlitz steht ein Fernbus gut zu Gesicht. Es sind junge Leute, die schnell mal ans Ende Deutschlands wollen oder nicht ganz so viel Geld in der Tasche haben, die in aller Regel Fernbusse nutzen. Aber auch Geschäftsleute oder Pendler. An dieses Netz nun angeschlossen zu werden, würde Görlitz wieder etwas näher an die Zentren des Landes heranführen.

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Wenn die Ferne ruft

Nur zwei Stunden von Dresden entfernt befindet sich der größte internationale Flughafen der Tschechischen Republik, mit jeder Menge aufregender Ziele.  

Darum hatte sich auch Landrat Bernd Lange in den vergangenen Jahren bemüht – bei der Deutschen Bahn. Und war auf kein großes Entgegenkommen gestoßen. Noch immer ist Görlitz vom Bahn-Fernverkehr abgehangen. Wenn nun die Konkurrenz auf der Straße in die Bresche springt, könnte das vielleicht auch bei der Bahn ein Umdenken beschleunigen.

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