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Fernduell geht in die nächste Runde

Fußball: Spitzenreiter Hainsberg erwartet den Tabellen-Vorletzten, Stahl Freital im Verfolgerduell die Meißner.

Von Jürgen Schwarz
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Marschieren Richtung in der Liga vorneweg: Hainsbergs Kicker, hier mit Marcel Reck am Ball.
Marschieren Richtung in der Liga vorneweg: Hainsbergs Kicker, hier mit Marcel Reck am Ball. © Andreas Weihs

An der Tabellenspitze der Fußball-Landesklasse geht das Fernduell zwischen dem Hainsberger SV (31 Punkte) und dem FV Blau-Weiß Stahl Freital (27) in die nächste Runde. Der Tabellenzweite erwartet am Sonnabend den Meißner SV (4.) zum Verfolgerduell auf dem Sportplatz am Burgwartsberg, der Spitzenreiter einen Tag später TuS Weinböhla, aktuell Tabellenvorletzter. Die Gäste werden mit Schrecken an die Duelle der Vorsaison denken, welche die Hainsberger mit 7:0 und 4:0 zu ihren Gunsten entschieden. Dagegen gab es in den beiden Vergleichen zwischen Freital und Meißen keinen Sieger (0:0, 3:3).

Torwart wird kurzzeitig ausgeliehen

Seit Mittwoch ist unterdessen die Tabelle der Fußball-Landesklasse Mitte komplett. In einem Nachholspiel vom 4. Spieltag standen sich der Tabellendritte BSC Freiberg und der SV Wesenitztal (5.) im Stadion „Platz der Einheit“ gegenüber (3:0). Die Gäste reisten überraschend mit Torhüter Marcel Lohse an. „Unsere drei Torleute sind alle verletzt, Hainsberg hat Marcel für die letzten drei Hinrundenpartien an uns ausgeliehen“, sagte SVW-Coach Uwe Rahle.

Die Tore für Freiberg erzielten Julius Christopher Otto (2) und Hans Rudolph. „Wie hatten im Kopfballspiel klare Nachteile und haben Freiberg durch individuelle Fehler noch zum Toreschießen eingeladen. Zudem haben wir die erste Halbzeit regelrecht verschlafen. Nach dem Wechsel wurde es besser, aber da lagen wir schon 0:2 im Hintertreffen“, erklärte Rahle. „Wir hatten dann sogar leichte Vorteile, nutzen aber unsere Chancen nicht. Freiberg dagegen erhöht nach einem klassischen Konter noch auf 3:0.“

Am Sonnabend steht für die Wesenitztaler das Heimspiel gegen die SG Possendorf (9.) an - und damit auch die Rückkehr von Trainer Christoph Egerer an seine alte Wirkungsstelle. In der Saison 2017/18 saß der 42-Jährige beim SVW auf der Trainerbank, führte die Mannschaft in der Endabrechnung auf Platz zehn. Danach war Egerer ein Jahr beim Post SV Dresden in der Stadtoberliga tätig, bevor er im Sommer dieses Jahres Volker Schlicke in Possendorf ablöste. Getreu dem Motto „neue Besen kehren gut“ legte Empor einen bemerkenswerten Punktspielstart mit drei Siegen in Folge hin. Danach aber buchten die Possendorfer aus acht Partien nur noch drei Zähler (4:3 gegen Weinböhla). Allerdings mussten sich zuletzt die Spitzenteams Freital und Freiberg mächtig strecken, um jeweils als 3:2-Sieger vom Platz zu gehen. Gegen den amtierenden Meister lag Empor zur Pause sogar mit 2:0 vorn, aber die Freiberger drehten die Partie noch.

Bereits ab 12.45 Uhr schickt sich Schlusslicht VfL Pirna-Copitz II am Sonnabend an, gegen den FV Gröditz 1911 (11.) das Kellerduell im Willy-Tröger-Stadion für sich zu entscheiden und nach Punkten zu den Röderstädtern aufzuschließen. Ab 14 Uhr erwartet der BSV 68 Sebnitz (7.) im Waldstadion den Tabellennachbarn aus Bannewitz, der zwei Zähler weniger auf dem Konto hat. Die Heidenauer reisen am Sonntag nach Freiberg und wollen dort ab 14 Uhr die 0:7-Heimschlappe von vor zwei Wochen gegen Freital mit einer ordentlichen Vorstellung vergessen machen.

Ebenfalls am Sonntag ist der Hartmannsdorfer SV Empor (12.) beim starken Aufsteiger SV Lichtenberg (6.) zu Gast. Die Hausherren holten bisher zu Hause zwölf von möglichen 15 Punkten. Die Auswärtsbilanz der Gäste ist bei einem Sieg und vier Niederlagen ausbaufähig.

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