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Fernsicht bis ins Riesengebirge

Prächtiges Sommerwetter erlebt Wetterbeobachter Norbert Märcz derzeit in Zinnwald. Die klare Atlantikluft hat ihm diese Woche schon Ausblicke bis in Riesengebirge ermöglicht. „Das heißt, wir hatten 140 bis 180 Kilometer Fernsicht“, berichtet der Fachmann.

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Prächtiges Sommerwetter erlebt Wetterbeobachter Norbert Märcz derzeit in Zinnwald. Die klare Atlantikluft hat ihm diese Woche schon Ausblicke bis in Riesengebirge ermöglicht. „Das heißt, wir hatten 140 bis 180 Kilometer Fernsicht“, berichtet der Fachmann. Selbst gestern, als es ein wenig diesiger wurde, reichte der Ausblick noch bis zu 70 Kilometer in die Ferne. Ein leichter Wolkenschleier hing vor der Sonne und milderte ihre Einstrahlung ein wenig ab.

Deswegen reichte es in Zinnwald auch nicht zu einem regelrechten Sommertag. Davon sprechen die Fachleute, wenn das Thermometer im Schatten über 25 Grad Celsius steigt. In Zinnwald blieb die Quecksilbersäule aber bei 24,4 Grad hängen, wie der Wetterbeobachter berichtete.

Aber das kann ja noch werden. Die Wetterlage ist derzeit sehr stabil. Die Meteorologen erwarten heute von Westen her Gewitter, aber noch nicht im Osterzgebirge. Hier rechnen sie erst für den morgigen Donnerstag mit Gewitter und Niederschlägen, die aber durchaus heftig ausfallen können.

Eine Schattenseite hat das trockene, warme Wetter auch. In den Wäldern steigt die Brandgefahr. Selbst in den Kammlagen des Osterzgebirges herrscht mittlere Waldbrandgefahr, im Erzgebirgsvorland ist die Gefahr bereits groß. (SZ/fh)