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Bautzen

Feuer in Steindörfel: Verdacht auf fahrlässige Brandstiftung

Der Wohnungsbrand im Hochkircher Ortsteil Steindörfel am Sonntag wird noch untersucht. Zur Höhe des entstandenen Schadens ist noch nichts bekannt.

In Steindörfel brannte es in einer Wohnung auf dem Areal des Ferienhofs Kühn. Nachbarn alarmierten die Polizei. Der Bewohner musste reanimiert werden.
In Steindörfel brannte es in einer Wohnung auf dem Areal des Ferienhofs Kühn. Nachbarn alarmierten die Polizei. Der Bewohner musste reanimiert werden. © LN/Toni Lehder

Hochkirch. 46 Kameraden waren am Sonntagnachmittag im Einsatz, als gegen 17 Uhr Nachbarn ein Feuer in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Steindörfel bemerkten. Die Feuerwehren aus Bautzen, Hochkirch, Kubschütz, Meschwitz, Plotzen und Pommritz waren vor Ort, sodass das Feuer schnell gelöscht werden konnte.

Einen Tag danach kursieren Gerüchte, denn der 73-jährige Bewohner, der schon lange in dieser Wohnung lebt, musste erst reanimiert werden, bevor er mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen wurde. Feuerwehrleute berichten, dass es in dieser Wohnung „nicht gerade aufgeräumt war“. Auch der Begriff Messi fiel. Die Nachbarn, die davon sprechen, dass sie Glück gehabt haben, wollen sich dazu nicht äußern. Am Montag war ein Brandursachenermittler vor Ort. Es gibt den Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung, den die Gerüchte bestätigen würden. Der Bewohner sei auf der Couch eingeschlafen und hätte dabei vergessen, dass er einen Topf auf dem Herd zu stehen hatte. Die Polizei bestätigt diese Aussage allerdings derzeit nicht. „Wir müssen das Ergebnis des Brandursachenermittlers abwarten. Das dauert erfahrungsgemäß eine ganze Weile“, sagt die Sprecherin der Polizeidirektion Görlitz, Anja Leuschner. Ein Ergebnis erwartet sie erst nach dem Abschluss der Ermittlungen. „Das kann Wochen dauern.“

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Wie es dem betroffenen Bewohner gesundheitlich jetzt geht, konnte die Polizei nicht sagen. Schon aus Gründen des Datenschutzes gibt es dazu keine Informationen für die Öffentlichkeit.

Ferienhof nicht betroffen

Das Feuer in der Wohnung, die auf dem Areal vom Ferienhof Kühn liegt, konnte zum Glück relativ schnell gelöscht werden. Deshalb blieb die erst im vergangenen Jahr fertiggestellte Ferienanlage mit drei Ferienwohnungen und einem Mehrzweckraum in der sogenannten „Schiefen Scheune“ auch verschont. Sie kann ohne Bedenken bewohnt werden. Insgesamt können 17 Personen auf dem Ferienhof beherbergt werden. Die ersten Ferienwohnungen wurden bereits im Wohnhaus vermietet. Dadurch entstand die Idee des jetzigen Eigentümers, das Konzept zu vervollständigen.

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