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Feuerwehreinsatz auf Talsperre Kriebstein

Die Kameraden und die Polizei wurden am Donnerstagmittag nach Kriebethal gerufen. Auch das Umweltamt wurde informiert.

Die Kameraden der Feuerwehr begutachteten den Schaden auf dem Gewässer.
Die Kameraden der Feuerwehr begutachteten den Schaden auf dem Gewässer. © Dietmar Thomas

Kriebstein. Die Feuerwehren aus Kriebethal, Waldheim und Höfchen wurden am Donnerstagmittag an die Talsperre Kriebstein gerufen. Grund dafür war ein Einsatz auf dem Wasser. Mit 22 Kameraden gingen sie der Ursache auf den Grund.

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr Ingo Geißler sagt, habe ein Schiffsführer am Vormittag auf dem Gewässer einen Ölfilm festgestellt. Dieser sei an mehreren Stellen zu sehen gewesen. Er alarmierte gegen 10.30 Uhr die Feuerwehr.

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Diese habe daraufhin entschieden mit Booten über die Talsperre zu fahren, um die verunreinigten Stellen festzustellen. Auch Beamte der Polizeidirektion Chemnitz sind bei der Erkundungsfahrt dabei gewesen, berichtet ein Reporter. "Währenddessen haben wir das Umweltamt des Landkreises Mittelsachsen über den Vorfall informiert", erklärt Ingo Geißler. "Dieser machte sich vor Ort selbst ein Bild über die Lage."

© Dietmar Thomas
© Dietmar Thomas
© Dietmar Thomas

Michael Schubert, Mitarbeiter im Umweltamt des Landratsamtes, sagte auf Anfrage von Sächsische.de, dass nur eine verschwindend geringfügige Menge Öl auf dem Gewässer sei und weitere Maßnahmen somit nicht notwendig sind. Der Einsatz konnte somit für die Kameraden der Feuerwehr beendet werden.

2016 bereits schon einmal Öl auf Talsperre

Die Polizei ermittelt unterdessen wegen des Verstoßes gegen das Wasserhaushaltsgesetz aufgrund einer Gewässerverunreinigung. Ersten Erkenntnissen nach, soll der Ölfilm aus Richtung Falkenhain kommen. Weitere Informationen konnten die Beamten vor Ort zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht sagen.

Wie der Feuerwehr-Einsatzleiter Ingo Geißler berichtet, sei vor vier Jahren bereits schon einmal ein leichter Ölfilm auf dem Gewässer festgestellt worden. Auch da wurden keine weiteren Maßnahmen ergriffen. Die Ermittlungen der Polizei endeten ergebnislos, so Geißler. (mit Dietmar Thomas)

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