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Feuerwehr bekommt die Krone aufgesetzt

Dohna. Heute in einer Woche wird für kurze Zeit die Bautätigkeit am Feuerwehrgerätehaus an der Dohnaer Reppchenstraße unterbrochen. Es ist Zeit für das Richtfest. Der fast vollständige Abriss des gut 100 Jahre alten Komplexes begann im November vorigen Jahres.

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Von Gabriele Schrul

Dohna. Heute in einer Woche wird für kurze Zeit die Bautätigkeit am Feuerwehrgerätehaus an der Dohnaer Reppchenstraße unterbrochen. Es ist Zeit für das Richtfest.

Der fast vollständige Abriss des gut 100 Jahre alten Komplexes begann im November vorigen Jahres. Voraussichtlich im Herbst soll der Bau beendet sein, teilt Bürgermeister Friedhelm Putzke (Freie Wähler) mit. Dann erwartet die Feuerwehrleute ein modernes Hantieren im Gerätehaus und an den Fahrzeugen. Ein neuer Stellplatz für ein Fahrzeug kommt hinzu. Gearbeitet wird zugleich an den Umkleideräumen, dem Schulungsraum, an den Sanitäreinrichtungen und an dem das Objekt prägenden Turm, in dem die Feuerwehrschläuche nach dem Einsatz getrocknet werden.

Insgesamt sind für die Bauarbeiten 800 000 Euro veranschlagt. Landesfördermittel in Höhe von 180 000 Euro erleichtern die Finanzierung der Kommune.

Von jeher gibt es im oberen Teil des Hauses auch eine Wohnung des Gerätewarts. Diese wird für 80 000 Euro umgebaut. Das allerdings muss die Stadt allein finanzieren. Dafür gibt es keine Fördermittel vom Land.

Während der Bauzeit rückt die Feuerwehr in der Unterstadt von Dohna aus. Auf dem Toi-Toi-Firmengelände fanden die Kameraden samt Technik eine zeitweilige Bleibe. „Von hier wurden wir bisher zu 24 Einsätzen gerufen“, sagt Stadtwehrleiter Eckhard Kahlert.