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Feuerwehr erhält Digitalfunk

Das Budget der Reichenbacher entspricht den Erwartungen. Ein Teil des Geldes wird für den Kauf neuer Technik verwendet.

Von Constanze Junghanss

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Der Feuerwehr Reichenbach geht es gut. Für das laufende Jahr steht ihr ein Budget von rund 93 000 Euro zur Verfügung. Dazu kommen noch einmal rund 50 000 Euro für neue Atemschutztechnik, die Umrüstung zum Digitalfunk und die Einrichtung der Landesfunkstelle. Diese Zahlen nannte Wehrleiter Ronald Prüß, der gleichzeitig stellvertretender Kreisbrandmeister ist, auf der Jahreshauptversammlung.

Genau 33 Mal rückten die Feuerwehr Reichenbach und ihre Ortswehren im vergangenen Jahr zu Einsätzen aus. „Das sind etwas weniger Einsätze als im Vorjahr“, sagt Ronald Prüß. Grund dafür ist, dass die Feuerwehr 2013 öfter zu Hochwassereinsätzen ausrücken musste. Gerufen wurden die Kameraden 2014 vorrangig zu technischen Hilfeleistungen, wie beispielsweise Unfällen und zur Brandbekämpfung. Zur Reichenbacher Wehr gehören jetzt fünf Ortswehren. Neu dabei ist seit vergangenem Jahr die Sohländer Wehr, da Sohland nach Reichenbach eingemeindet wurde. „Die Sohländer sind uns aber bereits seit Jahren ein guter Partner“, sagt Prüß. Nun würde die Zusammenarbeit weiter vertieft.

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung stand auch das neue Dorfgemeinschaftshaus, über das sich insbesondere die Mitglieder der Ortswehr Zoblitz/Goßwitz gefreut haben. Mit Fördermitteln konnten Umbau und Sanierung erfolgen. Im November war Schlüsselübergabe. Andererseits wechselte die Ortsfeuerwehr Reichenbach mit ihrem Löschfahrzeug die Einheit im Katastrophenschutz. Sie gehört jetzt zum Löschzug „Retten“ im Landkreis.

Vier solcher Einheiten gibt es. Hendrik Böhnke, der sich zuvor viele Jahre als Jugendfeuerwehrwart engagierte, ist Zugführer des Löschzuges. Im Gefahrgutzug ist Reichenbach weiter präsent. Das könnte künftig zu einem vermehrtem Einsatzaufkommen führen, schätzt Ronald Prüß.

Als Beispiel nennt er den Einsatz in Bernstadt Ende Dezember. Damals musste in der Pließnitz ein mehrere Kilometer langer Ölfilm entfernt werden. Aus Reichenbach wurde der Gefahrgutzug angefordert. „Nach den Katastrophenschutzfahrzeugen werden in diesem Jahr auch die Feuerwehrfahrzeuge auf Digitalfunk umgerüstet“, so Prüß. Auch eine neue Funktaktik müsse eingeführt werden. Im letzten Jahr wurde einiges an neuer Technik beschafft. Dazu gehören eine Schmutzwasserpumpe für Hochwassereinsätze, ein Sprungpolster und Schneidgeräte.

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