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Feuerwehr im Rekordeinsatz

Die Kameraden haben 2013 so viele Stunden wie noch nie Hilfe geleistet. Das hat vor allem einen Grund.

Von Thomas Christmann

Der Juni 2013 hat die Oderwitzer Feuerwehr besonders gefordert. Allein zehn Alarmierungen und 1 600 bis 1 800 Einsatzstunden hat Alexander Pollier in dem Monat wegen des Hochwassers gezählt. „Das geht schon an die Substanz“, sagt der Gemeindewehrleiter. „Aber dafür sind wir da.“ Für ihre Hilfe haben 41 Kameraden im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung kürzlich den Fluthelferorden des Freistaates verliehen bekommen. Insgesamt mussten sie voriges Jahr zu 31 Einsätzen ausrücken. Am Ende kamen 2 301 Stunden zusammen. Zwar gab es schon Jahre mit mehr Einsätzen, aber so viel Zeit dafür haben die Oderwitzer noch nie investieren müssen. „Das ist absolute Spitze“, sagt Pollier. Zum Vergleich: 2012 lag die Zahl gerade einmal bei 16 Alarmierungen und 350 Einsatzstunden. Als einen der größten Brände in der Feuerwehrgeschichte betitelt der Leiter die Ereignisse bei Ski-Heinrich im Januar 2013. Bei acht Grad Minus, Schneefall und mithilfe umliegender Wehren kämpften am Ende 115 Mann gegen das Feuer im Gründerzeithaus. Bis in die Morgenstunden versuchten sie dem Herr zu werden – erfolglos. Das habe alle bedrückt und sei kein schönes Gefühl gewesen, sagt Pollier. Positiv stimmt ihn hingegen, dass die Feuerwehr 2013 fünf aktive Mitglieder gewinnen konnte. Drei davon kommen aus dem eigenen Nachwuchs. Zwei sind Neuzugänge von außerhalb. Damit sind jetzt 98 Mitglieder bei der Feuerwehr, darunter 53 Aktive, 32 in der Ehren- und Altersabteilung und 13 in der Jugend.

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