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Feuerwehr kommt schneller raus

Bisher müssen die Kameraden im Ostrauer Ortsteil Noschkowitz zwei Fahrzeuge durch ein Tor rangieren. Das soll sich nun ändern.

Neben das große Tor soll noch ein kleineres gesetzt werden, damit der Mannschaftstransportwagen sofort ausfahren kann.
Neben das große Tor soll noch ein kleineres gesetzt werden, damit der Mannschaftstransportwagen sofort ausfahren kann. © Frank Korn

Noschkowitz. Wenn die Kameraden der Noschkowitzer Feuerwehr zum Einsatz gerufen werden, hängt ihnen die Zeit besonders im Nacken.

Im Gerätehaus sind ein Mannschaftstransportwagen (MTW) und ein Tanklöschfahrzeug 16/24 stationiert. Da es jedoch nur ein Tor gibt, muss bei einer Alarmierung zuerst der Tanker, dann der MTW herausgefahren werden. 

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„Die Kameraden müssen je nach Einsatzstichwort beide Fahrzeuge bewegen und können dann erst ausrücken. Das kostet wertvolle Minuten Einsatzzeit“, erläutert Ortsvorsteher Hans-Jürgen Ritschel das Problem.

Vermieter baut das Tor bei der Feuerwehr selbst ein

In ihrer jüngsten Sitzung beschlossen die Ostrauer Gemeinderäte deshalb den Einbau eines zweiten Tores. Den Auftrag übernimmt die Ostrauer Baugesellschaft. Sie ist auch der Vermieter des Objektes. 

In die vorhandene Außenwand wird eine entsprechende Öffnung eingebracht und danach ein 3,50 mal 3,50 Meter großes Sektionaltor eingebaut. Die Kosten belaufen sich auf etwa 9.800 Euro.

Im Haushaltsplan 2020 wurden für dieses Vorhaben 5.000 Euro eingestellt. Das restliche Geld steht aus dem sogenannten Deckungskreis Feuerwehr des Haushaltsplanes zur Verfügung.

Für das Gerätehaus in Noschkowitz besteht seit 2010 ein Mietverhältnis mit der Ostrauer Baugesellschaft, welches im Fünf-Jahres-Rhythmus verlängert wurde. Der Mietvertrag war am 31. Juli ausgelaufen und ist um weitere fünf Jahre verlängert worden. 

Die Mietkosten sowie die Vorauszahlung der Betriebskosten bleiben unverändert. „Zusätzlich wird eine vorzeitige Ausstiegsklausel vereinbart, falls die Ortswehr Noschkowitz ihre Einsatzfähigkeit nicht mehr gewährleisten kann“, heißt es in der Vorlage für die Gemeinderäte.

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