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Liberecer helfen im zerstörten Beirut

Eine Feuerwehr-Truppe ist nach der gewaltigen Explosion in der libanenischen Hauptstadt vor Ort im Einsatz - um Menschen zu retten.

Ein Bild von den Rettungsleuten, die derzeit in Beirut im Einsatz sind.
Ein Bild von den Rettungsleuten, die derzeit in Beirut im Einsatz sind. © HZS LK

Eine 36-köpfige Hilfstruppe aus Tschechien ist mit zwei Hunden bei Rettungs- und Bergungsmaßnahmen im zerstörten Beirut im Einsatz. Zum sogenannten Urban-Search-And -Rescue-Team (Städtische-Such-und-Rettungs-Mannschaft) gehören auch Mitglieder der Feuerwehr aus der Liberecer Region, wie deren Sprecherin Lucie Hložková berichtet.

"Abgereist sind erfahrene Kynologen", sagt sie. Dazu zählen Václav Vančura aus Tanvald (Tannwald) mit seinem Hund Bella und Pavel Málek aus Turnov (Turnau) mit der dreijährigen Hündin Yetti. Vertreten ist auch Jiří Kovalský aus Semily, ein Spezialist für die Statik. Alle Feuerwehrleute und Hundeführer haben eine Sonderausbildung für den Zweck, Menschen aus Trümmern zu retten.

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Die Rettungsgruppe ist am Mittwochabend in der libanesischen Hauptstadt gelandet. Vor Ort koordiniert das Team bereits seine ersten Einsätze mit den örtlichen Kräften, sagte ein Sprecher des Feuerwehrrettungs-Korps am Donnerstagmorgen gegenüber der Nachrichtenagentur ČTK.

In der libanesischen Hauptstadt kam es am Dienstag zu einer gewaltigen Explosion, bei der mindestens 137 Menschen starben und mehr als 5.000 Personen Verletzungen erlitten. Zudem kündigte Außenminister Tomáš Petříček (Sozialdemokraten) eine Hilfszahlung von zehn Millionen Kronen (etwa 380.000 Euro) an das Mittelmeerland an.

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