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Feuerwehrauto heiß begehrt

Groß Düben kann endlich ein Einsatzfahrzeug außer Dienst stellen und verkaufen. Ein Interessent kommt aus dem Westen.

Von Thomas Staudt

Groß Düben. Das neue Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Groß Düben funktioniert. Das sollte man bei einer Neuanschaffung eigentlich voraussetzen. Als Achillesferse entpuppte sich bei dem Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W) der Digitalfunk. Nach über zwei Monaten klappt damit jetzt alles reibungslos. Nun kann das Vorgängermodell außer Dienst gestellt werden. Laut Bürgermeister Helmut Krautz war es 1996 eines der ersten, das nach der Wende in der Region angeschafft wurde.

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Spätestens Anfang März soll die Entscheidung fallen, wohin das Fahrzeug geht. Einige Gemeinden warten schon mit Ungeduld darauf. Insgesamt drei Kommunen haben Angebote abgegeben. Dazu gehören die Nachbargemeinde Graustein (Brandenburg) und Panschwitz-Kuckau im Landkreis Bautzen. Der dritte Bewerber für den VW LT-40 kommt aus dem Westen der Republik. Meiserich ist ein Stadtteil von Ulmen in der Eifel und zählt 240 Einwohner. „Die fahren dort immer noch mit Anhänger rum“, so Krautz. Welches der Angebote das finanziell attraktivste ist, darüber wollte er keine Auskunft geben.