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Teures Gartenfeuer in Hartha

Aus einer Gartenanlage in Hartha steigt Rauch auf. Die Feuerwehr rückt mit einem Großaufgebot an.

Die Harthaer Feuerwehr ist am Mittwochabend umsonst ausgerückt.
Die Harthaer Feuerwehr ist am Mittwochabend umsonst ausgerückt. © Symbolbild: Klaus-Dieter Brühl

Hartha. Mittwochabend gegen 21 Uhr. Über einer Gartenanlage in Hartha sind Rauchschwaden zu sehen.

Die Feuerwehr wird alarmiert. „Wir sind mit vier Fahrzeugen und 13 Feuerwehrleuten angerückt“, sagt Harthas Wehrleiter René Greif. Doch als er und seine Männer am Ort des Geschehens ankommen, müssen sie nicht eingreifen. Ein Gartenbesitzer soll das Feuer entfacht und Abfälle verbrannt haben.

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Polizei nimmt den Vorfall auf

Die Polizei ist vor Ort und nimmt den Vorfall auf. „Es erfolgte eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen des nicht ordnungsgemäßen Entsorgens von Abfällen“, sagte Doreen Göhler von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Polizeidirektion Chemnitz. Die Anzeige werde zur weiteren Entscheidung dem zuständigen Ordnungsamt weitergeleitet.

Auf den Verursacher könnte durchaus eine Rechnung über die Kosten für den Einsatz zukommen. Zum Ersatz der Kosten, die der Gemeinde durch einen Einsatz der Feuerwehr entstehen, ist der Verursacher verpflichtet, wenn er die Gefahr oder den Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt hat, heißt es sinngemäß im Sächsischen Gesetz über den Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz. 

Laut Polizeiverordnung der Stadt Hartha können Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße von mindestens fünf und höchstens 1.000 Euro geahndet werden. „Es ist nicht das erste Mal, dass auf diesem Grundstück Abfälle verbrannt worden sind. Deshalb werden wir von diesem Recht Gebrauch machen“, bestätigt Bürgermeister Ronald Kunze (parteilos) auf Anfrage von Sächsische.de. 

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