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Feuerwehren in Moritzburg gut aufgestellt

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Otmar Schwalbe vom Büro des CDU-Landtagsabgeordneten Matthias Rößler schreibt zum Feuerwehrtreffen in Moritzburg.

Im Garten des Gemeindewehrleiters Peter Sünder fanden sich am 26. Mai die Wehrleiter aller fünf Moritzburger Feuerwehren zu einer zünftigen Grillparty zusammen. Dort berichtete der Landtagsabgeordnete Matthias Rößler (CDU) über die Bemühungen Sachsens zur verbesserten technischen Ausstattung der Feuerwehren und die Förderung der Jugendfeuerwehren zur Nachwuchsgewinnung.

So haben sich die vom Sächsischen Landtag bewilligten Ausgaben für die nächsten zwei Jahre mit 26 Millionen Euro fast verdoppelt. Die Einführung des Digitalfunks für alle Behörden und Organisationen des Freistaates mit Sicherheitsaufgaben wurde von den Kameraden einhellig unterstützt. Außerdem werden aus dem Konjunkturpaket des Bundes und der Länder einige Millionen zusätzlich auf die Mühlen der Feuerwehr geleitet.

Lob für Bürgermeister

„Der Freistaat wird alles tun, damit die Feuerwehrleute als Stützen für die Stabilität unserer Gemeinschaft die notwendige Ausstattung und Anerkennung bekommen“, betonte er. Die Wehrleiter freuten sich über ein neues Feuerwehrauto für Moritzburg und das avisierte neue Spritzenhaus für Steinbach. Der anwesende Bürgermeister Georg Reitz (CDU) erntete großes Lob für seinen unermüdlichen Einsatz für die Belange der Moritzburger Feuerwehrleute.

Die Einführung des neuen Feuerwehr-Führerscheins ist fast Geschichte, sollte aber nach Meinung der erfahrenen Praktiker nicht auf 7,5 Tonnen begrenzt bleiben. Auch die von den Innenpolitikern der Sächsischen Union angestrebte Feuerwehr-Rente wurde begrüßt.

Breiten Raum nahm der von Rößler eingebrachte Vorschlag zur Verankerung der Brandschutzerziehung in den Unterricht der 3. und 4. Klassen der Grundschulen ein. Der Moritzburger Wehrleiter Werner Gärtner wies zu Recht darauf hin, dass dafür die entsprechenden Lehrplaninhalte nötig sind.