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Feuerwehren löschen Waldbrand

Die Ortswehren Krauschwitz West und Ost, Skerbersdorf und Bad Muskau verhinderten Donnerstag einen Großbrand.

Die Fahrzeuge der ausgerückten Wehren konnten nicht bis zum Einsatzort vorfahren, da sich die Brandstelle in einem schwer zugänglichen Waldstück befand.
Die Fahrzeuge der ausgerückten Wehren konnten nicht bis zum Einsatzort vorfahren, da sich die Brandstelle in einem schwer zugänglichen Waldstück befand. © Sabine Larbig

Als am Donnerstag um 18.36 Uhr in Krauschwitz der Alarm ertönte und kurz darauf sieben Feuerwehr- und Löschfahrzeuge durch den Ort fuhren, hieß es seitens der Leitstelle, dass es im Eichenweg brennt. „Während des Ausrückens kam jedoch die Information, dass der Einsatzort die Mühlenstraße ist und ein Einweiser vor Ort sei“, erzählt Einsatzleiter Dirk Enax von der Feuerwehr Krauschwitz West.

Vom Einweiser erfuhren die 22 Kameraden von vier Ortswehren, dass es sich um einen Brand in einem schwer zugänglichen Waldstück handelt. „Bevor wir löschen konnten, mussten wir deshalb einige Hundert Meter Schlauch quer durch den Wald legen, wo eine Waldböschung lichterloh brannte“, weiß Enax. Etwa eine Stunde brauchten die 22 Kameraden, um den Brand im durch die Witterung der letzten Wochen ausgetrocknetem Wald zu bekämpfen. „Es bestand durch die Trockenheit bei Waldbrandstufe 4 die Gefahr, dass sich der Brand schnell auf den ganzen Wald und ein nahegelegenes Wohngrundstück ausbreitet“, so der Einsatzleiter. „Glücklicherweise brannten nur Waldboden und Sand und kein Torf, so dass wir das Feuer mit 4.500 Liter Wasser aus C-Rohren löschen konnten.

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“Beim Einsatz in Krauschwitz dabei war das erst kürzlich eingetroffene, nagelneue Tanklöschfahrzeug der Skerbersdorfer Feuerwehr. Für deren Kameraden und ihr neues Autos war es der dritte Einsatz in drei Tagen, nachdem sie zuvor einen Waldbodenbrand in Klein Priebus und einen Wohnhausbrand in Pechern bekämpften. Und noch etwas war an dem Einsatz am Donnerstag ungewöhnlich. Einer der ausgerückten Kameraden, der Maschinist des Tanklöschfahrzeugs von Krauschwitz Ost, hatte an dem Tag Geburtstag, nahm trotzdem am Löscheinsatz teil. Als Dankeschön und als Geburtstagsgruß schmetterten alle Kameraden am Ende des Waldbrandeinsatzes drei Mal ein weit hörbares „Gut Wehr“ in den Abendhimmel. Zur Waldbrandursache ermittelt die Polizei. Anwohner hatten von einem lauten Knall vor Ausbruch des Feuers berichtet.

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