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Feuerwehrhaus wird billiger

Die Sanierung und Erweiterung des Stannewischer Gebäudes geht voran. Die Kameraden bleiben trotzdem hartnäckig.

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Von Wulf Stibenz

Stannewisch. Weil sie so lange für die Sanierung ihres Feuerwehrgerätehauses gekämpft haben, sind die Feuerwehrleute noch immer bei jeder Ausschusssitzung in Niesky dabei. Mit ihrer Präsenz wollen sie zeigen, dass sie den Werdegang ihrer Einsatzzentrale kritisch verfolgen. Allerdings betont Barbara Giesel vom Fachbereich Technische Dienste im Rathaus: „Wir liegen mit dem Vorhaben völlig im Plan – Ende November wird es fertig sein.“ Das ist auch nötig, da insbesondere die fehlenden beheizten Räume und Möglichkeiten zur Trocknung der Einsatzkleidung, insbesondere die Wintermonate, für die Feuerwehr an der vielbefahrenen Bundesstraße 115 zur Tortur machen können.

Vergeben worden sind schon mehrere Aufträge vom Rohbau bis zu Zimmererarbeiten im Gesamtwert von rund 130 000 Euro. Damit liegt das Vorhaben preislich sogar unter den Berechnungen der Planer. Fast 14 000 Euro weniger als gedacht sind bislang an Kosten aufgelaufen. Für Nieskys Oberbürgermeisterin Beate Hoffmann ein gutes Zeichen. „Es geht gut los“, hat sie mit Blick auf die Kameraden gesagt.