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Feuerwehrzentrum Coswig schließt

Glaubitz/Coswig. Wichtige Feuerwehrtechnik für den gesamten Landkreis sowie Übungs- und Schulungsräume sollen künftig an einem Standort zentralisiert werden. Das geht aus einer Beschlussvorlage des Brandschutzamtes zum Kreistag am nächsten Donnerstag hervor.

Glaubitz/Coswig. Wichtige Feuerwehrtechnik für den gesamten Landkreis sowie Übungs- und Schulungsräume sollen künftig an einem Standort zentralisiert werden. Das geht aus einer Beschlussvorlage des Brandschutzamtes zum Kreistag am nächsten Donnerstag hervor.

Das Landratsamt empfiehlt demnach, bis 2024 das Feuerwehrtechnische Zentrum in Coswig zu schließen. Dessen Aufgaben sollte dann das FTZ in Glaubitz übernehmen. Aktuell werden die beiden Zentren parallel betrieben. Der Behörde zufolge wurden sie 1999 in Betrieb genommen. Der Kostendeckungsgrad liege aktuell bei weniger als 70 Prozent. Die technischen Anlagen seien bereits so verschlissen, dass größere Reparaturen und Neuinvestitionen anstehen. Fördermittel des Freistaates stünden jedoch nicht in Aussicht.

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Es werde vorgeschlagen, „den Standort Glaubitz so auszubauen, dass alle Aufgaben des FTZ ab dem Jahr 2024 zentral an diesem Standort durchgeführt werden können“, heißt es in der Vorlage. Der Standort Coswig sollte mit Ablauf der Fördermittel- und Mietbindungsfrist im September 2024 geschlossen werden.

Die Zentren umfassen derzeit eine Schlauchpflege- und Atemschutzwerkstatt, Ausbildungsräume für Kreislehrgänge sowie eine Übungsanlage für Träger von Atemschutzgeräten. In Glaubitz kommen noch eine Pflegeanlage für Chemieschutzanzüge und das Materiallager des Katastrophenschutzes hinzu. (SZ/pa)