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Finnland-Reise als Dank für Hilfe beim Hochwasser

Bianca Guhr aus Pirna war eine von zehn Jugendlichen, die kürzlich Finnland erkundeten. Die Reise war ein Dankeschön an die jungen Leute für ihre Hilfe beim Aufräumen nach der Jahrhundertflut im vorigen Jahr. Gesponsert wurde sie vom Rotary Club und den Soroptimisten sowie von finnischen und deutschen Firmen.

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Uns wurde in zwei Wochen ein reichhaltiges Programm geboten, bei dem wir immer gut bewirtet und gastfreundlich betreut wurden. So erhielten wir zum Beispiel Einblicke in den Kreideabbau bei Omya, sahen die Papierproduktion bei StoraEnso in den Werken von Summa, Anjala und Varkaus, machten eine Rundfahrt durch das BASF-Werk und sahen die Zylinderherstellung in Varkaus.

In Helsinki nahmen wir an einer Sightseeingtour teil, und abends sahen wir ein Eishockeyspiel gegen die aus Turku stammende Mannschaft und erlebten Volkssportatmosphäre.

Wir hatten auch ein Freundschaftsspiel in Hockey mit Gymnasialschülern aus Hamina, besuchten das Musikmechanische Museum in Varkaus, lauschten dem Varkauser Blasmusikorchester, nahmen an einigen Unterrichtsstunden eines finnischen Gymnasiums teil, sahen eine Holzfällmaschine bei der Arbeit und besuchten zwei Pferdezuchtfarmen.

Natürlich kommt man in Finnland nicht um einen Saunabesuch herum, den wir in vollen Zügen nutzten und genossen. Bei einem geführten Waldbesuch hatte ein Junge unserer Gruppe das Bedürfnis, mal einen finnischen See von innen zu betrachten. So sprang er selbstlos selbst los – und brach durch die dünne Eisdecke. Wir hatten – nicht nur deshalb – in den zwei Wochen jede Menge Spaß und konnten viele schöne Eindrücke sammeln.