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Firma Schoplast investiert in Anbau

Das Unternehmen vergrößert sich am Standort Wölkau. Vor allem jungen Leuten bietet es gute Berufsperspektiven.

Schoplast produziert seit dem Herbst 2016 in Wölkau auf 1 800 Quadratmetern. Nun plant der Kunststoffproduzent, sein Werk 2 zu erweitern.
Schoplast produziert seit dem Herbst 2016 in Wölkau auf 1 800 Quadratmetern. Nun plant der Kunststoffproduzent, sein Werk 2 zu erweitern. © Steffen Unger

Bischofswerda. Wachstumsbranche Kunststoffindustrie: Gerade mal zwei Jahre und drei Monate ist es her, dass das Bischofswerdaer Unternehmen Schoplast Plastic in Wölkau sein Werk 2 in Betrieb genommen hat. Nun plant die Firmenleitung einen Erweiterungsbau im Gewerbegebiet des Demitzer Ortsteils. „Der Investitionsplan für die Jahre 2019 bis 2021 ist beschlossen. Er beinhaltet den Erweiterungsbau in Wölkau sowie die Vergrößerung des Maschinenparks“, teilte die Unternehmensleitung auf SZ-Anfrage mit. Zum Investitionspaket für die nächsten drei Jahre gehören auch Maßnahmen zur Digitalisierung von Produktionsprozessen.

Die Firma Schoplast stellt Kunststoffteile für die Elektroindustrie her. Ein Großteil der Erzeugnisse wird an die Firma Jung im Sauerland geliefert, mit der das Bischofswerdaer Unternehmen im Jahr 2016 eine strategische Partnerschaft eingegangen ist. Die Firma Jung gehört zu Deutschlands großen Markenherstellern von Elektroinstallationstechnik, wie zum Beispiel Lichtschalter, Steckdosen, Dimmer und Jalousiensteuerungen. 

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„Unsere Auftragslage ist derzeit stabil auf hohem Niveau. Wir streben einen Ausbau unserer aktuellen Geschäftsbeziehungen an“, erklärt Geschäftsführerin Annett Pischel. Für das Jahr 2019 erwartet Schoplast ein Wachstum. „Dennoch müssen wir immer für die Markt- und Branchenschwankungen flexibel sein“, heißt es weiter. Ein Schwerpunkt 2019 werde die Stabilisierung und Erweiterung bestehender Produktreihen sowie die Akquise von neuen Kunden sein.

Firma bildet aus

Mit insgesamt 185 Mitarbeitern an beiden Standorten ist das Unternehmen der größte Arbeitgeber im produzierenden Bereich in Bischofswerda und seinen Nachbargemeinden. In Abhängigkeit von der Auftragslage stellt die Firmenleitung neue Jobs in Aussicht. „Fachkräften im Bereich Kunststoffverarbeitung stehen wir jederzeit offen gegenüber“, sagt sie Geschäftsführerin. 

Um den Berufsnachwuchs zu sichern, werden zurzeit acht Lehrlinge ausgebildet und eine BA-Studentin betreut. Zwei junge Leute, die zu Verfahrensmechanikern für Kunststoff- und Kautschuktechnik ausgebildet werden, sollen im Sommer neu als Lehrlinge eingestellt werden. 

Die Teilnahme an regionalen Messen, Besuche in Schulen der Region, Veranstaltungen wie zum Beispiel Tage der offenen Tür, die Beteiligung an sachsenweiten Aktionen wie „Schau rein“, wo Betriebe ihre Türen für Schüler öffnen, sowie Social Media-Aktivitäten tragen bei, das Unternehmen bekannt zu machen und Interesse zu wecken. Auch das Sponsoring von regionalen Vereinen zielt in diese Richtung.

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Um als Arbeitgeber attraktiv zu sein, bietet die Schoplast Plastic seinen Beschäftigten verschiedene soziale Leistungen, zum Beispiel Massagegutscheine, eine tägliche Apfelversorgung vom regionalen Hofladen und freiwillige Zahlungen, wie Weihnachtsgeld oder überdurchschnittliche Schichtzulagen. Zudem legt man Wert auf eine gute Mitarbeiterkommunikation und die Förderung des Personals im Rahmen von Weiterbildungsmöglichkeiten und Schulungsprogrammen.

www.schoplast.de