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Firmen und Gemeinde knüpfen Kontakte

Markersdorf. Kommune und Unternehmer veranstalten wieder einen Neujahrsempfang. SZ sprach mit Verbandschef Wolfgang Senger.

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Herr Senger, mit dem Neujahrsempfang starten Unternehmerverband und Gemeinde ins neue Jahr. Haben die Firmen Grund zum Feiern?

Für die Kommune ist es ja in erster Linie ein Anlass, den Betrieben, Handwerksfirmen und Gewerbetreibenden Dankeschön zu sagen. Wir organisieren und finanzieren den Empfang mit. Bei diesem jährlichen Treffen sprechen wir auch Unternehmen an, die noch nicht im Verband sind. So entstehen neue Verbindungen. Und meistens können wir danach weitere Mitglieder aufnehmen.

Der Empfang ist nur ein Beispiel für die Zusammenarbeit in der Kommune – ist das für die Unternehmer selbstverständlich?

Wir sind als Unternehmen ja eng mit der Kommune verbunden, entweder durch Sitz oder Wohnort in Markersdorf. Die Firmen unterstützen deshalb die Gemeinde bei Veranstaltungen in irgendeiner Form. Außerdem können die Vereine bei besonderen Vorhaben mit unserer Hilfe rechnen. Das geschieht oft mit Geld, aber auch Sachspenden.

Werden die Interessen der Betriebe, Handwerker und Gewerbetreibenden, die der Verband vertritt, im Rathaus und im Gemeinderat gehört?

Einige Unternehmer bringen sich im Gemeinderat oder im Ortschaftsrat ein. Diese Verbindung ist natürlich ein wichtiges Bindeglied zur Kommune. Des weiteren nimmt der Bürgermeister, Herr Knack, oder ein Mitglied des Gemeinderates an den Unternehmerveranstaltungen teil. Dadurch sind wir ständig auf dem Laufendem, was in der Gemeinde passiert. Ich halte selbst einen freundschaftlichen Kontakt zu Thomas Knack, da ich einige Zeit stellvertretender Bürgermeister war.

Gespräch: Anja Hecking