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Fit für den Spendenlauf

Am 3. Mai wird zugunsten der Hospizarbeit gerannt. Auch Politiker werden ihre Runden drehen und spenden.

Von Tina Soltysiak

Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben – unter diesem Slogan steht der Spendenlauf, der zugunsten der Hospizarbeit in Leisnig am 3. Mai ausgetragen wird. Zum zweiten Mal wird er in Leisnig veranstaltet. Die Initiatorinnen Karin Finger und Jule Flohr waren mit dem Ergebnis des vergangenen Jahres so zufrieden, dass sie nun erneut dazu aufrufen, Gutes zu tun. „Wir würden uns wünschen, dass nicht nur Leisniger, sondern Teilnehmer aus der ganzen Region mitlaufen“, sagt Karin Finger. Von 8 bis 12 Uhr zählt jede auf dem Sportplatz „An der Linde“ gelaufene Runde. „Pro Runde erbitten wir einen Obolus von 50 Cent“, sagt Karin Finger. Während beim ersten Spendenlauf keine Rundengebühr erhoben wurde, sollte sie in dieses Jahr ursprünglich bei einem Euro liegen. Nach nochmaliger Abstimmung der Initiatoren und Unterstützer ist der Betrag jedoch halbiert worden. Sie erhoffen sich, dass dadurch noch mehr Menschen bereit sind, sich zu beteiligen. „Wer das Geld nicht hat, ist dennoch herzlich eingeladen, mitzulaufen“, sagt Karin Finger. In einem liebevoll gestalteten Brief bitten sie Firmen aus der Region, sich als Sponsoren einzubringen. „Mit mehreren Kleinbeträgen können wir sicherlich einen guten Grundbaustein legen und dieses Projekt für einen guten Zweck sportlich umsetzen“, heißt es.

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Das Geld, das am 3. Mai zusammenkommt, geht an den Palliativ- und Hospizverein Lebenszeit. Beim Lauf dabei sein werden die Vereinspatin, die mittelsächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann sowie der CDU-Landtagsabgeordnete Sven Liebhauser.

Erster Lauf brachte 2 575 Euro

Die Spendengelder werden für den Aufbau von Angeboten für Todkranke und deren Familien gebraucht. Beim ersten Benefizlauf im vergangenen Jahr konnten die beiden Organisatorinnen genau 585 Leute mobilisieren, die insgesamt 6 090 Runden absolviert hatten. Sponsoren machten dafür 2 575 Euro locker. In diesem Jahr rechnen Karin Finger und Jule Flohr dank des Rundengeldes mit einem höheren Spendenbetrag. Denn wenn wieder über 6 000 Runden gelaufen werden, kämen allein dabei bereits mehr als 3 000 Euro zusammen.

Auf den Verein Lebenszeit sind die beiden Frauen im Dezember 2012 bei einer Benefizveranstaltung aufmerksam geworden, erzählen sie. Sie wollen helfen, dass in Leisnig ein stationäres Hospiz gegründet werden kann. Zudem möchte der Leisniger Verein Lebenszeit erreichen, dass die todgeweihten Patienten in ihren letzten Stunden in ihrem häuslichen Umfeld betreut werden können. Der Verein Lebenszeit hat sein Domizil an der Chemnitzer Straße 18 in Leisnig. Es ist mittwochs von 10 bis 12 Uhr besetzt. Die Mitarbeiter sind erreichbar unter Tel. 034321 687694.

Spendenkonto bei der GLS-Bank, Stichwort „Spendenlauf 2014“; IBAN: DE 17 43 06 09 67 11 39 32 41 00; BIC:
GENODEM1GLS