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Fitness-Center sind wieder geöffnet

Der Verein Kraft und Figur begrüßt wieder seine Mitglieder. Unter neuen Bedingungen darf Sport getrieben werden.

Kristina Pucha gibt auch Spinning-Kurse, aber es darf nur jedes zweite Bike benutzt werden.
Kristina Pucha gibt auch Spinning-Kurse, aber es darf nur jedes zweite Bike benutzt werden. © Foto: Katrin Demczenko

Von Katrin Demczenko

Hoyerswerda. Laut der geltenden Corona-Schutz-Verordnung dürfen seit dem 15. Mai Fitness-Center im Freistaat Sachsen wieder öffnen, und somit hat auch der Verein Kraft und Figur die achtwöchige Schließzeit beendet. Seit dem 18. Mai stehen seine Trainingsstätten in der Altstadt und der Neustadt unter Einhaltung eines Hygiene- und Sicherheitskonzeptes den Mitgliedern zur Verfügung. Es finden wieder Kurse statt, um regelmäßige Bewegung zu ermöglichen, sagt die Trainerin Kristina Pucha. Die Erhaltung der Gesundheit steht schließlich im Mittelpunkt aller Aktivitäten des Kraft und Figur e. V.

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Die neuen Hygienebedingungen besagen, dass jeder das Fitness-Center in Sportkleidung betritt und sogleich die Hände desinfiziert. Dann trägt er sich in die Anwesenheitsliste ein, damit im Ernstfall Infektionsketten zurückverfolgt werden können. Unter dem Dach erwartet Kristina Pucha die Teilnehmer zu ihrem Kurs „Rücken aktiv“, der aus vielen Kräftigungs- und Dehnübungen für die Rückenmuskulatur besteht. Jeder Sportler soll dabei auch seine Körperwahrnehmung verbessern und Entspannung im Alltag finden, sagt die Trainerin. Diesmal leitet sie im Abstand von 1,50 Metern nur drei statt acht Sportler an, denn noch nicht alle Vereinsmitglieder haben sich zur Rückkehr in den Trainingsbetrieb entschlossen. Sie kann derzeit auch keine Gymnastikbänder und Turnmatten in den Kursen benutzen, weil diese nicht desinfizierbar sind. „Nächste Woche wird wieder mehr Routine einkehren“, hofft Kristina Pucha. Sie ist froh, dass die Arbeit wieder beginnt.

Henry Reiche kam sofort wieder zu dem anstrengenden Rückentraining, weil sich unter Anleitung keine Fehler bei den Bewegungen einschleichen können. „Zu Hause ist das anders“, sagt der 56-Jährige. „Außerdem macht Sport in der Gruppe mehr Spaß.“ Er ist zufrieden, dass er das Fitness-Center endlich wieder drei- bis viermal wöchentlich nutzen darf, denn als Diabetiker muss er sich regelmäßig bewegen. „Ich brauch mir heute kein Insulin mehr zu spritzen“, verkündet Henry Reiche den größten Erfolg, den er durch die Umstellung seines Lebensstils erreicht hat. Wenn er ein Indoorbike oder Kraftsportgerät benutzt hat, desinfiziert er es danach, aber das wurde schon vor der Pandemie so gehandhabt. Wenn jeder die Abstands- und Hygieneregeln einhält, können sich die Menschen gegenseitig vor der Ansteckung mit dem Virus schützen und dauerhaft gemeinsam Sport treiben, ist sein Fazit.

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