merken
PLUS

Meißen

Flatrate-Miete in neuem Seeg-Haus

Das Gebäude soll seinen Strom- und Wärmebedarf komplett mit Wärmepumpen und Photovoltaik decken.

Symbolfoto
Symbolfoto © dpa

Meißen. Die Stadt Meißen möchte 200.000 Euro an Fördermitteln des Freistaats gern an die städtische Wohnungsgesellschaft Seeg weitergeben. Diese soll damit den Bau eines energieautarken Gebäudes am Albert-Mücke-Ring finanzieren. Das geht aus einer Vorlage zur Sitzung des Verwaltungsausschusses am 19. Juni, 15.30 Uhr, hervor. 

Ziel sei es, den Bedarf an Wärme, Warmwasser und Haushaltsstrom über Wärmepumpen und Photovoltaik zu decken. Den Bewohnern soll laut Vorlage mit einer sozialverträglichen Flatrate-Miete angeboten werden. Unter dem Begriff wird eine Monatspauschale verstanden, die neben den eigentlichen Mietkosten auch die Betriebskosten sowie Wasser-, Strom- und Wärmeverbrauch beinhaltet. 

Genieß‘ die Heimat mit Oppacher!
Genieß‘ die Heimat mit Oppacher!

Im grünen Herzen des waldreichen Landschaftsschutzgebietes Oberlausitzer Bergland sprudelt ein ganz besonderer Schatz: Oppacher Mineralwasser, das überall dort zu Hause ist, wo Menschen ihre Heimat genießen.

In Deutschland sind Mietverträge mit Flatrates bislang eher unüblich. Das liegt dem Deutschen Mieterbund zufolge nicht zuletzt an den Regeln der Heizkostenverordnung, die eine verbrauchsabhängige Abrechnung vorschreibe. Es gibt jedoch Ausnahmen für Häuser, die durch Bauweise und Dämmung sehr wenig Wärme verbrauchen. (SZ/pa)

Mehr zum Thema Meißen