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Flattert die Fledermaus am Straßburger Platz?

Darüber streiten jetzt die Wirtschaftsakademie und das Dresdner Umweltamt. Es geht um 27 Nistkästen.

Der Große Abendsegler sorgt in Dresden für Streit. © imago/blickwinkel

Auch hier hält die Stadt dagegen: „Bei der Fällung einer Esche an der Seidnitzer Straße wurden 32 überwinternde Fledermäuse geborgen“, so das Umweltamt. Eine Tatsache, über die Günter Kahle nach eigenen Angaben nie informiert wurde. Dennoch sehe er nicht ein, dass nun die Akademie für Wirtschaft jene Nistplätze ersetzen soll, die die Stadt mit der Fällung der Esche vernichtet hat. „Dabei geht es mir gar nicht um die Kosten.“ Rund 100 Euro würde ein Nistkasten kosten, sagt Günter Kahle. „Ich fühle mich aber wie das Opfer eines Schildbürgerstreichs.“ Die Anordnung der Stadt bezeichnet er als „lächerlichen Unfug“.

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