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Fleischbänke-Käufer muss sanieren

Im Kaufvertrag zwischen dem Erwerber der Fleischbänke und der Wohnbaugesellschaft Zittau steht eine Verpflichtung zur Sanierung. Wenn die Bauarbeiten innerhalb der nächsten fünf Jahre nicht begonnen haben, fällt das historische Kleinod an die Woba zurück.

Im Kaufvertrag zwischen dem Erwerber der Fleischbänke und der Wohnbaugesellschaft Zittau steht eine Verpflichtung zur Sanierung. Wenn die Bauarbeiten innerhalb der nächsten fünf Jahre nicht begonnen haben, fällt das historische Kleinod an die Woba zurück. Diese Vertragsklausel wurde während der jüngsten Stadtratssitzung nochmals bestätigt.

Nach SZ-Informationen arbeitet der bisher öffentlich nicht in Erscheinung getretene Investor aus Bayern gemeinsam mit dem Internationalen Hochschulinstitut an einem Nutzungskonzept. Zuvor möchte er sich laut Aussagen seiner bisherigen Zittauer Partner nicht öffentlich äußern. Der zwischenzeitlichen Nutzung durch Vereine steht er offen gegenüber. Der Beweis dafür war zuletzt bei Spectaculum zu sehen.

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Der Investor hat insgesamt 920 Quadratmeter Fläche von der Reichenberger bis zur Böhmischen Straße gekauft. Zum Paket gehört das Haus Böhmische Straße 7. Angeblich will er den Durchgang zur Böhmische Straße wieder öffnen und die Fleischbänke gewerblich nutzen lassen. Die Stadtverwaltung und die Woba stufen die Investorenfamilie als seriös ein. Sie soll bereits Preise für die Sanierung von historischen Gebäuden gewonnen haben.

Die Fleischbänke stehen seit Jahren leer und wurden nur zuletzt bei Veranstaltungen geöffnet. (SZ/tm)