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„Flitzpiepe“ bekommt mehr Geld

Damit kann der Schulclub in Kodersdorf weiter existieren. Schließlich hat er eine wichtige Funktion für den Ort.

Der Schulclub „Flitzpiepe“ in Kodersdorf ist ein beliebter Treff für die jungen Leute. Jetzt hat der Gemeinderat auch die Finanzierung für das nächste Schuljahr geklärt.
Der Schulclub „Flitzpiepe“ in Kodersdorf ist ein beliebter Treff für die jungen Leute. Jetzt hat der Gemeinderat auch die Finanzierung für das nächste Schuljahr geklärt. © André Schulze

Seit 2009 gibt es die „Flitzpiepe“ an der Oberschule Kodersdorf in ihrer jetzigen Form. Seit 2012 ist Matthias Arnold dabei. „Die Akzeptanz unter den Jugendlichen hat sich absolut positiv entwickelt. Für viele ist das nicht nur ein Schulclub, sondern eine Art dörflicher Jugendclub“, erzählt der Sozialpädagoge, der zusammen mit seiner Kollegin Anina Grubert, elf ehrenamtlichen Schüler-Mitarbeitern und einer jungen Spanierin, die über den Europäischen Freiwilligendienst nach Kodersdorf kam, den Laden schmeißt.

 Projektträger ist der Kodersdorfer Ableger des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM), mit dem die Gemeinde nun den Finanzrahmen für das nächste Schuljahr abgesteckt hat. Demnach werden künftig etwa 1.500 Euro mehr fließen, der Zuschuss der Gemeinde für die vom CVJM durchgeführten Ganztagsangebote (GTA) beträgt damit insgesamt knapp 22.000 Euro. 

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Matthias Arnold und sein kleines Team haben in der „Flitzpiepe“ ein sehr abwechslungsreiches Angebot aufgebaut. So findet jede Woche Unterricht in Gitarre, Schlagzeug und Percussion statt. Artistik mit Jonglage, Diabolo, Flowerstick und Einradfahren ist ebenso gefragt wie Gespräche zu pubertären und Entwicklungsfragen. „Hier finden die Schüler erwachsene Ansprechpartner, die Vorbild und Orientierungshilfe auf dem Weg zum Erwachsenenwerden sein können“, erklärt der Sozialpädagoge. Mit im Programm befänden sich aber auch Sport- und Kreativangebote wie Volleyball, Tischtennis und Double-Dutch sowie Filzen, Basteln und das Herstellen kleiner Skulpturen. „Außerdem sitzen wir gern mal beisammen und machen ein paar Gemeinschaftsspiele.“ Dabei stünden Uno, Darts oder Tischkicker bei den Jugendlichen besonders hoch im Kurs. Stets gut besucht seien überdies Ferien- und Wochenendprojekte.

Auch Bürgermeister René Schöne weiß die Anstrengungen der CVJM-Mitarbeiter zu schätzen: „Die Aktivitäten sind toll. Und das Wichtigste dabei: Die Kinder stehen drauf.“

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