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Flüchtlingshilfe geht nur gemeinsam

über die Unterbringung von Asylbewerbern

Peter Redlich

Es ist schon seltsam, was sich plötzlich alles in Bewegung setzt, seitdem angekündigt ist, dass der Kreis Meißen bis Weihnachten 200 weitere Asylbewerber aufnehmen soll. Einer redet mit dem Zeitdruck im Nacken von der Beschlagnahme von Quartieren. Der andere mahnt, ein Asylbewerberheim nahe an einer Schule zu platzieren. Wieder andere erfahren aus der Zeitung, dass ihre Jugendherberge das neue Quartier sein soll. Und die NPD versucht all das Durchein-ander zu nutzen, um Leute gegen die Aufnahme von Flüchtlingen aufzuhetzen.

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Hier geht tüchtig was schief im Kreis Meißen. Fakt ist, den Menschen muss geholfen werden. Fakt ist auch, dass offenbar bis Weihnachten eine annehmbare Lösung – also Quartiere – gefunden werden muss. Es sind gerade noch zwei Wochen Zeit. Tage, in denen der Verantwortliche beim Landratsamt schleunigst alle an einen Tisch holen sollte, die zum Bereitstellen der Quartiere beitragen können. 200 Menschen, die wirklich Hilfe brauchen, hier im Kreis aufzunehmen, wird machbar sein. Vorausgesetzt, es wird ordentlich und planvoll mit den Bürgermeistern und den Stadträten vorher drüber beratschlagt.