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Flüchtlingswohnungen statt Heime

Die Vorsitzende des Meißner Kreisverbandes der Partei Die Linke sprach sich dafür aus, aus Fehlern bei der Unterbringung von Asylbewerbern zu lernen.

Meißen. Ein Ergebnis aus der Diskussion von rund 100 Genossen beim jüngsten Kreisparteitag der Partei Die Linke sei es, „aus den Fehlern bei der Unterbringung von Asylbewerbern zu lernen“, so die Vorsitzende des Meißner Kreisverbandes Kerstin Lauterbach. Statt zentrale Heime abseits von Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und Kitas wie im Dorf Perba bei Nossen zu planen, sollte der Landkreis Wohnungen in Städten anmieten. Dazu sei es nötig, den Betreuungsschlüssel deutlich zu verbessern. Ein Sozialarbeiter sollte sich künftig um maximal 50 Flüchtlinge kümmern müssen, und nicht wie bislang um 150.

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Zu den Pegida-Kundgebungen in Dresden stellte Kerstin Lauterbach richtig, dass die Ängste der Teilnehmer ernst genommen werden müssten. Das seien nicht alles Nazis. Vielmehr gebe es ganz unterschiedliche Gründe, weshalb Menschen den Aufrufen des Pegida-Organisationskomitees folgten. Die Ursachen reichten vom Ärztemangel auf dem Land über das Auseinanderdriften von Arm und Reich bis hin zu Existenzängsten. Die Linke werde ein Gesprächsangebot machen und könne auch Lösungsideen anbieten. (SZ/pa)

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